nen vom Geschäftseinkommen in Abzug gebracht werden (Art. 81
Abs. 1 BVG; vgl. Urteil des Bundesgerichts 2P.155/2000 vom
15. März 2001, in: Steuerrevue [StR] 2001, S. 196 = StE 2001
A 24.32 Nr. 4; PHILIP FUNK bzw. DANIEL AESCHBACH, in:
MARIANNE KLÖTI-WEBER/DAVE SIEGRIST/DIETER WEBER [Hrsg.],
Kommentar zum Aargauer Steuergesetz, 4. Auflage, Muri-Bern
2015, [Kommentar StG] § 36 N 58 f., § 40 N 103; MARKUS
REICH/MARINA ZÜGER/PHILIPP BETSCHART, in: MARTIN
ZWEIFEL/MICHAEL BEUSCH [Hrsg.], Kommentar zum BG über die
direkte Bundessteuer, 3. Auflage, Basel 2017, Art. 27 N 50). Der
Arbeitnehmeranteil ist demgegenüber kein geschäftsmässig
begründeter Aufwand, kann aber wie vom Unselbstständiger-
werbenden als persönlicher Abzug i.S.v. § 40 Abs. 1 lit. d StG
steuerlich gleichwohl abgezogen werden (Art. 81 Abs. 2 BVG). Die
Unterscheidung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmeranteil
ist von Bedeutung unter anderem für die Bestimmung der
Geschäftsverluste, die interkantonale Steuerausscheidung, aber auch
für die Ermittlung des beitragspflichtigen AHV-Einkommens (PHILIP
FUNK, Kommentar StG, § 36 N 59; REICH/ZÜGER/BETSCHART,
a.a.O., Art. 27 N 50).
1.2
Vom Selbstständigerwerbenden getätigte Einkäufe in die
Pensionskasse gelten gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung als
100% privat, ein Arbeitgeberanteil kann demgemäss vom Ge-
schäftsgewinn nicht zum Abzug gebracht werden (Urteil des Bun-
desgerichts vom 15. März 2001 [2P.155/2000] insbes. E. 3.b, in: StR
2001, S. 419 = StE 2001 A 24.32 Nr. 4). Dies gilt nach feststehender
Rechtsprechung und Praxis in steuerlicher Hinsicht weiterhin, trotz-
dem das Bundesgericht in sozialversicherungsrechtlicher Angelegen-
heit bereits mit Entscheid vom 13. Mai 2003 (BGE 129 V 293) und
seither wiederholt bestätigter Rechtsprechung (vgl. u.a. BGE 142 V
169, 136 V 16, 133 V 563) erkannt hat, für die Berechnung der
AHV-Beitragspflicht des Selbstständigerwerbenden seien auch
freiwillig geleistete Einkäufe entsprechend dem üblichen hälftigen
Arbeitgeberanteil abzugsfähig. AHV-rechtlicher Normzweck so-
wie die angestrebte Gleichbehandlung Unselbstständig und