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Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt
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URTEIL
vom 1. April 2019
Mitwirkende
lic. iur. K. Zehnder (Vorsitz), lic. iur. M. Spöndlin, MLaw T. Conti
und Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Dreyer
Parteien
A____
[...]
vertreten durch lic. iur. B____, Advokatin,
c/o C____, [...]
Beschwerdeführer
IV-Stelle Basel-Stadt, Rechtsdienst,
Lange Gasse 7, Postfach, 4002 Basel
Gegenstand
IV.2018.147
Verfügung vom 25. Juli 2018
Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit; Faktor Alter
Tatsachen
I.
a) A____ (Beschwerdeführer), geboren am [...] 1958, war jahrelang als Bauarbeiter tätig (vgl. IV-Akte 72, S. 2). Zuletzt arbeitete er ab dem 7. März 1989 für die D____ AG (vgl. IV-Akte 46, S. 4). Bei einem im Jahr 1978 erlittenen Arbeitsunfall hatte er sich eine derart schwere Verletzung am rechten Auge zugezogen, dass er seither auf diesem Auge blind ist resp. eine Augenprothese trägt (vgl. u.a. IV-Akte 1). Im Juli 2008 erlitt er eine Kniekontusion rechts (vgl. u.a. IV-Akte 138.2, S. 464). Im Februar 2009 wurde der Beschwerdeführer am rechten Ellbogen operiert (vgl. IV-Akte 16, S. 103). Am 25. Oktober 2010 erliess die SUVA eine Nichteignungsverfügung in Bezug auf Arbeiten mit Schlagbohrmaschinen und Luftschlagschraubern. Des Weiteren wurde klargestellt, handgeführte Bohrmaschinen dürften nur ohne Schlagfunktion verwendet werden (IV-Akte 16, S. 52). Am 14. November 2011 endete das Arbeitsverhältnis des Beschwerdeführers mit der D____ AG wegen Konkurses der Arbeitgeberin (vgl. IV-Akte 46, S. 4). Im April 2012 wurde der Beschwerdeführer am Rücken operiert (vgl. u.a. den Operationsbericht; IV-Akte 15, S. 3 f.).
b) Im Juli 2012 meldete sich der Beschwerdeführer erstmals zum Bezug von Leistungen der Eidgenössischen Invalidenversicherung an (vgl. IV-Akte 9). Die IV-Stelle Basel-Stadt traf in der Folge entsprechende Abklärungen. Insbesondere forderte sie die behandelnden Ärzte zur Berichterstattung auf (vgl. insb. den Bericht der Ärztin E____ vom 9. August 2012; IV-Akte 18). Im weiteren Verlauf wurde dem Beschwerdeführer "Berufsberatung und Abklärung der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten" zugestanden (vgl. insb. IV-Akten 25, 31 und 33). Am 20. Dezember 2012 erstattete das F____spital [...] der IV-Stelle einen Bericht (vgl. IV-Akte 39). In der Folge wurden dem Beschwerdeführer weitere berufliche Massnahmen gewährt (vgl. insb. IV-Akten 45, 47, 58 und 69). Nach erfolgter Rückmeldung des Vereins G____ (vgl. IV-Akte 83) wurden diese Massnahmen zunächst eingestellt (vgl. den Vorbescheid vom 16. Januar 2014; IV-Akte 84). Auf Intervention des Beschwerdeführers hin (vgl. IV-Akte 90) wurden erneut berufliche Massnahmen gewährt (vgl. u.a. IV-Akte 99).
c) Die IV-Stelle forderte mit Blick auf die Beurteilung der Rentenfrage zusätzliche medizinische Unterlagen an (vgl. u.a. den Bericht von E____ vom 29. Januar 2014 [IV-Akte 85] und die Stellungnahme des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 26. Februar 2014 [IV-Akte 93]) und verneinte schliesslich nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren – gestützt auf die Stellungnahme des RAD vom 23. Juni 2014 (IV-Akte 106) – mit Verfügung vom 3. Juli 2014 (IV-Akte 109) einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers.
d) Am 12. März 2015 meldete sich der Beschwerdeführer wieder bei der IV-Stelle. Er machte eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geltend. Seiner Eingabe hatte er insbesondere einen Bericht von Dr. H____ vom 23. Februar 2015 beigelegt (vgl. IV-Akte 122). Am 2. November 2015 beendete die IV-Stelle die beruflichen Massnahmen (vgl. IV-Akte 139). Mit Blick auf die Prüfung des Revisionsgesuches traf sie während längerer Zeit Abklärungen. Namentlich wurden wiederum die behandelnden Ärzte zur Berichterstattung aufgefordert (Bericht I____spital Basel, [...], vom 2. September 2015 [IV-Akte 137]; Bericht Dr. H____ vom 1. Dezember 2015 [IV-Akte 142]; Bericht E____ vom 5. November 2016 [IV-Akte 154]). Überdies zog die IV-Stelle die SUVA-Akten bei (u.a. die "chirurgische Beurteilung mit Untersuchung" vom 8. März 2016 [IV-Akte 149.2, S. 1 ff.] und die Rentenverfügung der SUVA vom 4. Juli 2016 [IV-Akte 145]). Am 22. Februar 2017 äusserte sich der RAD (vgl. IV-Akte 157).
e) Mit Vorbescheid vom 14. März 2017 stellte die IV-Stelle die Ablehnung eines Rentenanspruches in Aussicht (vgl. IV-Akte 158). Dazu äusserte sich der Beschwerdeführer am 27. April 2017 (IV-Akte 162). Am 26. Juni 2017 nahm der RAD Stellung. Er machte geltend, eine polydisziplinäre Begutachtung lasse sich vertreten (vgl. IV-Akte 168). In der Folge erteilte die IV-Stelle dem J____ als Medizinische Abklärungsstelle der IV (nachfolgend MEDAS J____) den Auftrag zur polydisziplinären Begutachtung des Versicherten (Gutachten vom 20. Dezember 2017; IV-Akte 188, S. 2 ff.). Mit Vorbescheid vom 7. Februar 2018 stellte die IV-Stelle erneut die Ablehnung eines Rentenanspruches in Aussicht (vgl. IV-Akte 192). Dazu äusserte sich der Beschwerdeführer am 14. März 2018 (vgl. IV-Akte 195). Dessen ungeachtet erliess die IV-Stelle am 25. Juli 2018 eine dem Vorbescheid entsprechende Verfügung (vgl. IV-Akte 207).
II.
a) Hiergegen hat der Beschwerdeführer am 12. September 2018 Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt erhoben. Er beantragt, es sei die IV-Stelle zu verpflichten, ihm mit Wirkung ab dem 1. September 2015 eine ganze Invalidenrente auszurichten. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersucht er um Bewilligung des Kostenerlasses.
b) Die IV-Stelle (Beschwerdegegnerin) schliesst mit Beschwerdeantwort vom 24. Oktober 2018 auf Abweisung der Beschwerde.
c) Mit Verfügung der Instruktionsrichterin vom 30. Oktober 2018 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung und die unentgeltliche Vertretung durch lic. iur. B____, Advokatin, bewilligt.
d) Ebenfalls mit Verfügung der Instruktionsrichterin vom 30. Oktober 2018 wird der Beizug der SUVA-Akten angeordnet.
e) Mit Replik vom 21. Januar 2019 hält der Beschwerdeführer an seiner Beschwerde fest.
f) Die Beschwerdegegnerin verzichtet mit Schreiben vom 26. Februar 2019 auf Einreichung einer ausführlichen Duplik und hält am Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest.
III.
Am 1. April 2019 findet die Beratung der Sache durch die Kammer des Sozialversicherungsgerichts statt.
Entscheidungsgründe
1.
1.1. Das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt ist als einzige kantonale Instanz zuständig zum Entscheid über die vorliegende Streitigkeit (§ 82 Abs. 1 des Gesetzes vom 3. Juni 2015 betreffend die Organisation der Gerichte und der Staatsanwaltschaft [Gerichtsorganisationsgesetz, GOG; SG 154.100]). Die örtliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts ergibt sich aus Art. 69 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20).
1.2. Da auch die übrigen formellen Voraussetzungen erfüllt sind, ist auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde einzutreten.
3.4.1. Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der letzten rechtskräftigen und auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs (mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung) beruhenden Verfügung bestanden hat, mit demjenigen zurzeit der streitigen Revisionsverfügung (BGE 134 V 131, 132 f. E. 3 und BGE 133 V 108, 114 E. 5.4).
3.4.2. Im vorliegenden Fall bildet daher die Verfügung vom 3. Juli 2014 (IV-Akte 109) den Referenzzeitpunkt.
4.2.2. Gutachten externer Spezialärzte, welche von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholt wurden und den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechen, darf das Gericht vollen Beweiswert zuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 135 V 465, 470 E. 4.4; BGE 125 V 352, 353 E. 3b/bb).
4.3.2. Die Ärztin E____ hatte im Bericht vom 9. August 2012 (IV-Akte 18) festgehalten, der Patient sei in einer angepassten Tätigkeit 100 % arbeitsfähig (vgl. S. 6 des Berichtes). Im Bericht vom 29. Januar 2014 (IV-Akte 85) hatte E____ die früheren Angaben grundsätzlich bestätigt.
4.3.3. Der RAD hatte daraufhin mit Stellungnahme vom 26. Februar 2014 (IV-Akte 93) dargetan, dem Versicherten sei seit Ende Mai 2012 eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit ohne Zwangshaltungen der Wirbelsäule (insbesondere der HWS) und ohne Überkopfarbeiten/Arbeiten über Schulterniveau, ohne Arbeiten in Zugluft oder Kälte, ohne repetitives Bücken, ohne Steigen auf Gerüste/Leitern, ohne Vibrationsbelastungen, ohne Kauern/Knien, ohne Hebe- resp. Tragebelastung über 5 kg und – wegen monokularem Sehen (Glasauge rechts) – keine Tätigkeit als LKW-Lenker ganztags zumutbar. Mit Stellungnahme vom 23. Juni 2014 (IV-Akte 106) hatte der RAD klargestellt, die zuvor gemachten Angaben hätten weiterhin Gültigkeit.
4.4.2. In diesem wurden als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit angeführt: (1.) Cubitalarthrose geringen Grads rechts mit freier Beweglichkeit; (2.) chronisches cervicovertebrogenes Syndrom mit schmerzhafter Bewegungseinschränkung, symptomatischer cervicothoracaler Facettenarthrose rechts; (3.) Amaurosis rechts bei Status nach traumatischem Verlust des Auges 1977; (4.) sekundäre Raynaud-Symptomatik bei Hypothenar-Hammer-Syndrom (vgl. S. 60 des Gutachtens). In der Liste der Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten: (1.) lumbovertebrogenes Syndrom mit belastungsabhängig symptomatischer lumbosacraler Facettenarthrose; (2.) Gonalgie belastungsabhängig links; (3.) rezidivierende Parästhesien der linken Körperhälfte unklarer Ursache; (4.) Läsion im dorso-lateralen Mesencephalon rechts unklarer Zuordnung; (5.) Diabetes mellitus Typ 2; (6.) chronischer Nikotinabusus; (7.) Hyperlipidämie; (8.) Übergewicht; (9.) Status nach Kniekontusion rechts am 17. Juli 2008, folgenlos ausgeheilt; (10.) Status nach Operation eines Sacraldermoids 1985 (vgl. S. 60 f. des Gutachtens).
4.4.3. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit wurde im Gutachten der MEDAS J____ ausgeführt, der Beschwerdeführer sei in seiner angestammten Tätigkeit im Tiefbau seit Oktober 2010 100 % arbeitsunfähig. In Bezug auf eine Alternativtätigkeit wurde dargetan, als Folge vor allem der orthopädischen Einschränkungen bestehe eine verminderte Belastbarkeit der HWS und des dominanten rechten Arms. Der Explorand könne nur kurzzeitig mittelschwere Tätigkeiten mit dem rechten Arm verrichten. Auch seien Arbeiten in Zwangshaltungen für den Nacken (wie z.B. mit der Notwendigkeit von Reklinationen) oder Tätigkeiten, bei denen die Arme über Schulterhöhe hochgehoben werden müssten, sowie solche mit Vibrationsimpulsen, nicht mehr möglich. Als Folge der Einäugigkeit bestehe überdies eine Beeinträchtigung in Bezug auf das Stereosehen. In einer angepassten Tätigkeit, welche körperlich leicht sei und die angeführten Einschränkungen beachten würde, beurteile man den Exploranden als vollschichtig arbeitsfähig. Ausser in den perioperativen Phasen (im Zusammenhang mit den Eingriffen am rechten Ellbogen respektive am Nacken) habe für angepasste Tätigkeiten nie eine längerfristige Arbeitsunfähigkeit bestanden (vgl. S. 63 f. des Gutachtens).
5.1.2. Das fortgeschrittene Alter wird in der Rechtsprechung, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, als Kriterium anerkannt, das zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungslast nicht mehr zumutbar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (BGE 138 V 457, 459 f. E. 3.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_549/2018 vom 20. Februar 2019 E. 3.1.1.). Somit hängt die Verwertbarkeit nicht zuletzt davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht (BGE 138 V 457, 460 E. 3.2). Für den Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der Verwertbarkeit der (Rest-)Arbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, ist auf das Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer Erwerbstätigkeit abzustellen (BGE 138 V 457, 462 E. 3.4). Eine verbleibende Aktivitätsdauer von rund fünf Jahren gilt rechtsprechungsgemäss grundsätzlich als ausreichend, um eine neue einfache Erwerbstätigkeit aufzunehmen, sich einzuarbeiten und die Arbeit auszuüben (vgl. u.a. das Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2017 vom 19. Juni 2017 E. 5.2.). Relevant für die wirtschaftliche Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist sodann deren Ausmass (vgl. u.a. das Urteil des Bundesgerichts 8C_910/2015 vom 19. Mai 2016 E. 4.3.3. mit Hinweis). Generell gilt es zu beachten, dass die Hürden, welche die Praxis für die Annahme einer Unverwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit bei älteren Versicherten aufgestellt hat, verhältnismässig hoch sind (vgl. u.a. die Urteile des Bundesgerichts 9C_898/2017 vom 25. Oktober 2018 E. 3.3., 9C_549/2018 vom 20. Februar 2019 E. 3.2.2., 8C_681/2017 vom 3. April 2018 E. 4.2.2., 8C_645/2017 vom 23. Januar 2018 E. 4.3.2.).
Demgemäss erkennt das Sozialversicherungsgericht:
://: Die Beschwerde wird abgewiesen.
Der Beschwerdeführer trägt die ordentlichen Kosten, bestehend aus einer Gebühr von Fr. 800.--. Sie gehen zufolge Bewilligung des Kostenerlasses zu Lasten des Staates.
Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen.
Der Vertreterin des Beschwerdeführers im Kostenerlass, lic. iur. B____, Advokatin, wird ein Anwaltshonorar von Fr. 2'650.-- (inklusive Auslagen) zuzüglich Fr. 204.05 Mehrwertsteuer aus der Gerichtskasse zugesprochen.
Sozialversicherungsgericht BASEL-STADT
Die Präsidentin Die Gerichtsschreiberin
lic. iur. K. Zehnder lic. iur. S. Dreyer
Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BGG]). Die Beschwerdefrist kann nicht erstreckt werden (Art. 47 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdegründe sind in Art. 95 ff. BGG geregelt.
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat den Anforderungen gemäss Art. 42 BGG zu genügen; zu beachten ist dabei insbesondere:
a) Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten;
b) in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt;
c) die Urkunden, auf die sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat, ebenso der angefochtene Entscheid.
Geht an:
– Beschwerdeführer
– Beschwerdegegnerin
– Bundesamt für Sozialversicherungen