13.04.2021 - Nach Facebook ist nun auch LinkedIn Opfer eines massiven Abflusses von Personendaten geworden. Wie die Website Cybernews berichtet, stehen die Daten von 500 Millionen Nutzern des professionellen sozialen Netzwerks auf einem spezialisierten Forum zum Verkauf. Die Daten umfassen Benutzer-IDs, vollständige Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Links zu anderen LinkedIn-Profilen und anderen Profilen in sozialen Medien.

Neusten Meldungen zu Folge hat auch Clubhouse einen Datenabfluss zu verzeichnen.

Der EDÖB hat sich mit seinen eropäischen Amtskollegen in Verbindung gesetzt und wird die Situation weiter beobachten.Die irische Datenschutzbehörde ist die in der EU federführende Behörde für diese Unternehmen und hat eine Pressemitteilung zum Facebook-Datenleck und ihren Maßnahmen herausgegeben. Die italienische Datenschutzbehörde, il Garante, hat sich an die beiden sozialen Netzwerke gewandt, um herauszufinden, ob sie beabsichtigen, ein Tool zu aktivieren, das von Betroffenen abgefragt werden kann, um zu wissen, ob ihre Daten betroffen sind. Sie rät Nutzern, besonders auf Unregelmässigkeiten im Zusammenhang mit der Verwendung ihrer Telefonnummer und ihrem Facebook- bzw. LinkedIn-Konto zu achten (s. Link).

Was können Sie selber nun tun?

Im Falle von Datenabflüssen (umgangssprachlich oft «data leaks» genannt) können folgende allgemeine Massnahmen helfen, um festzustellen, ob man betroffen ist und um sich zu schützen:

Webmaster
Letzte Änderung 21.11.2023

Zum Seitenanfang