Kanton Glarus

 

Obergericht

 

Die Präsidentin

 

 

Verfügung vom 17. Juni 2019

 

 

Verfahren OG.2019.00043

 

 

 

A.______

Berufungsklägerin

 

verteidigt durch Rechtsanwalt B.______

 

gegen

 

 

1. Staats- und Jugendanwaltschaft des Kantons Glarus

Postgasse 29, 8750 Glarus

Berufungsbeklagte

 

vertreten durch den Staatsanwalt

 

2. Erbengemeinschaft C.______

Privatklägerschaft

 

vertreten durch Rechtsanwältin D.______

 

 

 

betreffend

 

 

Fahrlässige schwere Körperverletzung etc.

 

Erwägungen

 

1. Der Rechtsvertreter von A.______ erhob mit Eingabe vom 8. Mai 2019 (act. 56) Berufung gegen den Entscheid der Strafgerichtskommission des Kantonsgerichts Glarus vom 17. April 2019 in den Verfahren SG.2017.00144 und SG.2018.00006. In der Folge reichte die Staatsanwaltschaft mit Eingabe vom 17. Mai 2019 (act. 61) innert Frist Anschlussberufung ein. Die Privatklägerschaft erhob keine Anschlussberufung und verzichtete auf die Stellung eines Nichteintretensantrages (act. 63).

 

2. Mit Eingabe vom 5. Juni 2019 (act. 64) zog der Rechtsvertreter von A.______ die Berufung wieder zurück.

 

3. Eine Berufung kann bis zum Abschluss der Parteiverhandlungen bzw. bis zum Abschluss des Schriftenwechsels zurückgezogen werden (Art. 386 Abs. 2 StPO). Mit dem Rückzug der Berufung fällt ebenso die Anschlussberufung dahin (Art. 401 Abs. 3 StPO).

Dementsprechend ist die Berufung von A.______ mit Präsidialverfügung (Art. 31 Abs. 2 GOG) als erledigt am Geschäftsverzeichnis abzuschreiben. In Anwendung von Art. 428 Abs. 1 StPO ist von A.______ für die Aufwendungen des Obergerichts eine geringfügige Gebühr zu erheben.

 

____________________

 

Verfügung

 

1.

Das Berufungsverfahren OG.2019.00043 wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.

 

 

2.

A.______ hat für das obergerichtliche Verfahren eine Gerichtsgebühr von CHF 150.— zu bezahlen.

 

 

3.

Schriftliche Mitteilung an:

 

[...]