{"Signatur": "LU_KG_004", "Spider": "LU_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2015-09-21", "HTML": {"Datei": "LU_Gerichte/LU_KG_004_7W-14-68-7W-14-69_2015-09-21.html", "URL": "https://gerichte.lu.ch/recht_sprechung/lgve/Ajax?EnId=10443", "Checksum": "af7f99657149eb51c8e93c801ef9cab5"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["7W 14 68/7W 14 69", "2015 IV Nr. 14"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Luzern Kantonsgericht 4. Abteilung 21.09.2015 7W 14 68/7W 14 69 (2015 IV Nr. 14)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Luzern Kantonsgericht 4. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Lucerne  4. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Lucerna  4. Abteilung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Untersuchungspflicht der Veranlagungsbeh\u00f6rde, rechtliches Geh\u00f6r: Der Grundsatz, dass der Steuerpflichtige eine substanziierte Sachdarstellung f\u00fcr steueraufhebende und steuermindernde Tatsachen zu geben habe, gilt im Veranlagungsverfahren in aller Regel nicht; vielmehr gen\u00fcgt es, wenn der Steuerpflichtige solche Tatsachen (unsubstanziiert) im Rahmen des Steuererkl\u00e4rungsverfahrens behauptet. Es obliegt der Steuerbeh\u00f6rde, einem mitwirkungswilligen Steuerpflichtigen aufzuzeigen, welche Unterlagen zur Sachverhaltsfeststellung noch erforderlich sind (E. 2); \r\n\r\nVoraussetzungen des Unterst\u00fctzungsabzugs und Anforderungen an deren Nachweis: Der Unterst\u00fctzungsabzug kann f\u00fcr jede Person beansprucht werden, die unterst\u00fctzungsbed\u00fcrftig gewesen und vom Steuerpflichtigen zumindest im Umfang des gesetzlich vorgesehenen Abzugs auch tats\u00e4chlich unterhalten worden ist. An den Nachweis d\u00fcrfen keine \u00fcberm\u00e4ssig hohen Anspr\u00fcche gestellt werden (E. 3); \r\n\r\nRecht auf Durchf\u00fchrung einer m\u00fcndlichen Einspracheverhandlung: Wird von einem Laien wiederholt der \"Wunsch\" nach Durchf\u00fchrung einer Einspracheverhandlung ge\u00e4ussert, so darf es die Einsprachebeh\u00f6rde nach Treu und Glauben nicht unterlassen, eine m\u00fcndliche Einspracheverhandlung nach \u00a7 156 Abs. 1 StG anzusetzen oder nachzufragen (E. 4). | Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 123 Abs. 1 DBG, Art. 126 DBG, Art. 130 DBG, Art. 132 DBG, Art. 213 DBG; Art. 48 Abs. 1 StHG; \u00a7 42 Abs. 1 lit. d Satz 1 StG, \u00a7 144 Abs. 2 StG, \u00a7 147 StG, \u00a7 152 Abs. 1 StG, \u00a7 156 Abs. 1 StG. | Staats- und Gemeindesteuern / direkte Bundessteuer"}], "ScrapyJob": "446973/63/2423", "Zeit UTC": "21.03.2026 03:02:24", "Checksum": "279992a5d01296a4763b98650d38189f"}