{"Signatur": "LU_OG_002", "Spider": "LU_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2007-10-08", "HTML": {"Datei": "LU_Gerichte/LU_OG_002_22-07-74_2007-10-08.html", "URL": "https://gerichte.lu.ch/recht_sprechung/lgve/Ajax?EnId=3363", "Checksum": "2e3069bca09e4f7c2b3e93c22ce9b048"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["22 07 74", "2007 I Nr. 4"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Luzern Obergericht II. Kammer 08.10.2007 22 07 74 (2007 I Nr. 4)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Luzern Obergericht II. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Lucerne  II. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Lucerna  II. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 111 und 141 Abs. 1 ZGB; \u00a7 256 ZPO. Wenn die Ehegatten sich in ihrer Vereinbarung \u00fcber die Nebenfolgen der Scheidung bloss \u00fcber den Aufteilungsschl\u00fcssel ihrer Vorsorgeguthaben einigen, liegt keine umfassende Vereinbarung der Parteien \u00fcber die Scheidungsnebenfolgen vor, weshalb der Amtsgerichtspr\u00e4sident nicht im Verfahren nach Art. 111 ZGB urteilen darf. Wenn der Amtsgerichtspr\u00e4sident dar\u00fcberhinaus von der Vorsorgeeinrichtung des verpflichteten Ehegatten Nachweise \u00fcber dessen Vorsorgeguthaben ediert, ohne sie dem anspruchsberechtigten Ehegatten zumindest zur Kenntnisnahme zuzustellen, verletzt er dessen rechtliches Geh\u00f6r. Dies stellt ein schwerer, im Appellationsverfahren nicht heilbarer Verfahrensmangel dar, weshalb die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur\u00fcckzuweisen ist. | Familienrecht"}], "ScrapyJob": "446973/63/2390", "Zeit UTC": "16.02.2026 03:10:20", "Checksum": "fdefdf7e2a671269af12c683a8df414a"}