{"Signatur": "SG_DEP_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2026-05-13", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_DEP_001_24-7214_2026-05-13.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-departemente?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=1130&type=1563347022&cHash=99e0e322677697951a7821482d75ed97", "Checksum": "9ad56c81081c3d907f992e2d1eb55b4d"}, "Scrapedate": "2026-10-15", "Scrapetime": "02:56:55", "Num": ["24-7214"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsbeh\u00f6rden Bau- und Umweltdepartement 13.05.2026 24-7214"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsbeh\u00f6rden Bau- und Umweltdepartement 13.05.2026 24-7214"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsbeh\u00f6rden Bau- und Umweltdepartement 13.05.2026 24-7214"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsbeh\u00f6rden Bau- und Umweltdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsbeh\u00f6rden Bau- und Umweltdepartement"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsbeh\u00f6rden Bau- und Umweltdepartement"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Generalsekretariat Bau- und Umweltdepartement"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 91 Abs. 1 Bst. c, 108, 108 und 159 PBG. Bei der Beurteilung der Bestandesgarantie ist zun\u00e4chst zu pr\u00fcfen, ob die bestehende Baute oder Anlage \u00fcberhaupt rechtm\u00e4ssig erstellt worden ist (Erw. 7.2). Der zu beurteilende Sitzplatz, welcher sich vollumf\u00e4nglich im Waldabstand befindet, wurde im Jahr 1985 von der kommunalen Baubeh\u00f6rde ohne die erforderliche kantonale Zustimmung bewilligt. Eine Berufung auf Art. 109 Abs. 2 PBG f\u00fcr die vorgenommene Erweiterung des Sitzplatzes im Waldabstand ist somit nicht m\u00f6glich (Erw. 7.3). Selbst unter Annahme eines rechtm\u00e4ssigen Vorbestands w\u00e4re das Bauvorhaben nachtr\u00e4glich nicht bewilligungsf\u00e4hig, da die Sitzplatzerweiterung und dauerhafte Versiegelung bis unmittelbar an den Waldrand eine wesentliche Verst\u00e4rkung des rechtswidrigen Zustands darstellt (Erw. 7.4.3). Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 108 PBG ist ebenfalls nicht m\u00f6glich, da der Rekurrent keine besonderen Umst\u00e4nde geltend macht, die eine Abweichung von der regelkonformen Bauweise rechtfertigen w\u00fcrde. Im Gegenteil stehen dem Vorhaben \u00f6ffentliche Interesse entgegen (Erw. 8.4). Die \u00f6ffentlichen Interessen (Einhaltung Bauordnung / Waldschutz) \u00fcberwiegen die finanziellen Interessen des Rekurrenten, weshalb die vollst\u00e4ndige Wiederherstellung des rechtm\u00e4ssigen Zustands nicht zu beanstanden ist (Erw. 9.4). Abweisung des Rekurses. // (Gegen diesen Entscheid wurde Beschwerde beim Verwaltungsgericht erhoben.)"}], "ScrapyJob": "446973/61/2296", "Zeit UTC": "15.10.2026 02:56:55", "Checksum": "3b5fefff0c1e2dffaa01b809aa991e89"}