{"Signatur": "SG_KG_002", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2010-12-23", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_KG_002_BZ-2010-30_2010-12-23.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=1728&type=1563347022&cHash=180a2dde6d27b7466a3f6c4731fe2cc2", "Checksum": "ae34e33c0fa36fa0673d818f906528b7"}, "Scrapedate": "2025-07-19", "Num": ["BZ.2010.30"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "St.Gallen Kantonsgericht Zivilkammern (inkl. Einzelrichter) 23.12.2010 BZ.2010.30"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Kantonsgericht Zivilkammern (inkl. Einzelrichter)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall  Zivilkammern (inkl. Einzelrichter)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo  Zivilkammern (inkl. Einzelrichter)"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 9 GestG (SR 272); Art. 5 Ziff. 1 und Art. 17 Lug\u00dc (SR 0.275.11); Art. II Ziff. 3 NY\u00dc (SR 0.277.12); Art. 5 und 176 IPRG (SR 291); Art. 80 lit. b ZPO (sGS 961.2). Pr\u00fcfung der G\u00fcltigkeit von Schiedsabrede und Gerichtsstandsvereinbarung. Autonomie der Gerichtsstandsvereinbarung. Erf\u00fcllungsort. Die G\u00fcltigkeit der Schiedsvereinbarung bestimmt sich nach Schweizer Recht, wenn die Parteien im Zeitpunkt des behaupteten Abschlusses der Schiedsvereinbarung ihren Wohnsitz respektive Sitz in der Schweiz hatten und das Schiedsgericht seinen Sitz ebenfalls in der Schweiz hat. Die G\u00fcltigkeit einer Gerichtsstandsvereinbarung bestimmt sich nach Schweizer Recht, wenn die Parteien im Zeitpunkt des Abschlusses der Gerichtsstandsvereinbarung ihren Wohnsitz respektive Sitz in der Schweiz hatten. Wird die Einrede der bestehenden Schiedsabrede erhoben, pr\u00fcft das staatliche Gericht, ob eine Schiedsabrede wirksam getroffen worden ist und noch besteht. Die (behauptete) Ung\u00fcltigkeit oder Nichtigkeit des Hauptvertrags ber\u00fchrt die Gerichtsstandsklausel nicht. Das Lug\u00dc enth\u00e4lt keinen autonomen Begriff des Erf\u00fcllungsorts. Er bestimmt sich nach der anwendbaren lex causae. Dabei ist auf die konkret streitige Verpflichtung, und nicht etwa auf die charakteristische Leistung, abzustellen (Kantonsgericht St. Gallen, III. Zivilkammer, 23. Dezember 2010, BZ.2010.30)."}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "19.07.2025 11:06:07", "Checksum": "77675ab4f9b95abe48d676c9df6dbbd3"}