{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2015-12-17", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2014-110_2015-12-17.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=1556&type=1563347022&cHash=85fd4d946ac4381cb7ef32fad7ca4ec2", "Checksum": "dac2a48f71e80c308744d14d70af8e75"}, "Scrapedate": "2025-07-19", "Num": ["B 2014/110"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 17.12.2015 B 2014/110"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 17.12.2015 B 2014/110"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 17.12.2015 B 2014/110"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Ausl\u00e4nderrecht, Widerruf der Niederlassungsbewilligung, Art. 5 Anhang I FZA (SR 0.142.112.681), Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. b AuG (SR 142.20), Art. 8 Abs. 1 EMRK (SR 0.101), Art. 13 Abs. 1 BV (SR 101), Art. 96 AuG, Art. 15 Abs. 1 und 2 VRP (sGS 951.1), Art. 29 BV.\u00a0Die Gr\u00fcnde der Verurteilung des Beschwerdef\u00fchrers zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren wiegen sehr schwer und lassen diesen in einem schlechten Licht erscheinen. Aus den Darlegungen des Kreisgerichts geht hervor, dass der Beschwerdef\u00fchrer w\u00e4hrend mehr als f\u00fcnf Jahren wiederholt und planm\u00e4ssig schwere Verm\u00f6gensdelikte begangen hat. Damit erscheint ein grundlegendes Interesse der Gesellschaft hinreichend schwer im Sinn der Rechtsprechung zu Art. 5 Anhang I FZA betroffen. Dass die Vorinstanz ernsthafte Zweifel an der zuk\u00fcnftigen Deliktsfreiheit des Beschwerdef\u00fchrers hegte und in den Umst\u00e4nden, welche der strafrechtlichen Verurteilung zugrunde lagen, ein pers\u00f6nliches Verhalten erblickte, welches eine gegenw\u00e4rtige Gef\u00e4hrdung der \u00f6ffentlichen Ordnung im Sinn von Art. 5 Anhang I FZA darstellt, ist nicht zu beanstanden. Angesichts des ausgewiesenen konkreten Wegweisungsinteresses erweist sich eine R\u00fcckkehr des Beschwerdef\u00fchrers in seine Heimat \u00d6sterreich \u2013 insbesondere auch mit Blick auf das gesch\u00fctzte Familienleben \u2013 als zumutbar. Eine Verletzung des rechtlichen Geh\u00f6rs bzw. der Begr\u00fcndungspflicht durch die Vorinstanz ist aufgrund der nachvollziehbaren vorinstanzlichen Erw\u00e4gungen zur R\u00fcckfallgefahr, die entgegen dem Vorwurf des Beschwerdef\u00fchrers hinreichend auf die Umst\u00e4nde des Einzelfalls Bezug nehmen, nicht ersichtlich (Verwaltungsgericht, B\u00a02014/110).\u00a0Entscheid vom 17. Dezember 2015"}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "19.07.2025 06:34:29", "Checksum": "528378f3b5f19e938befacba22469a27"}