{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2016-10-26", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2015-65_2016-10-26.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=2135&type=1563347022&cHash=2293cecb98229d307d68d7662d6dbec6", "Checksum": "d5165579964b7598a2ded9c9f5e25595"}, "Scrapedate": "2025-07-19", "Num": ["B 2015/65"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 26.10.2016 B 2015/65"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 26.10.2016 B 2015/65"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 26.10.2016 B 2015/65"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Strassenrecht. Art. 72 Abs. 1, 74 und 77-79 StrG (sGS 732.1).\u00a0Streitig war, ob eine im Eigentum der Gemeinde stehende Parzelle in den Perimeter der X.-Strasse einzubeziehen ist.\u00a0Das Verwaltungsgericht best\u00e4tigte die vorinstanzliche Feststellung, dass f\u00fcr die Gemeinde kein Sondervorteil aus der Erstellung der Strasse auf dem (Strassen-)Grundst\u00fcck resultiere. Allein die vom Beschwerdef\u00fchrer angef\u00fchrten Umst\u00e4nde, dass die X.-Strasse in das Eigentum der Gemeinde \u00fcbergehe, der Verkehrsfluss durch den Einlenker der X.-Strasse gesichert sei und durch sie Gew\u00e4hr f\u00fcr die Erf\u00fcllung \u00f6ffentlich-rechtlicher Aufgaben (Kehrrichtentsorgung, Feuerwehr) geschaffen werde, h\u00e4tten noch keinen Sondervorteil f\u00fcr die Beschwerdegegnerin zur Folge, zumal die Zufahrt (Sackgasse) allein den Anst\u00f6ssern diene. Mit ihrem un\u00fcberbaubaren Strassengrundst\u00fcck k\u00f6nne die Gemeinde (Beschwerdegegnerin) offensichtlich nicht als Anst\u00f6sserin bezeichnet werden, zumal das Strassengrundst\u00fcck infolge seiner Widmung dem rechtsgesch\u00e4ftlichen Verkehr entzogen sei. Die Realisierung einer Wertvermehrung durch Verkauf falle damit ausser Betracht. Bez\u00fcglich des Einwands der von 5 m auf 3.5 m verengten Strasse auf Grundst\u00fcck Nr. 0000 bzw. des Hinweises auf eine durch die Strassenverschm\u00e4lerung bewirkte Schall- und Immissionsverst\u00e4rkung f\u00fcr die Anwohner sowie Einschr\u00e4nkung der Verkehrssicherheit, sei festzuhalten, dass diesen Umst\u00e4nden - soweit sie bei einer Wohnstrasse angesichts des begrenzten Verkehrsaufkommens \u00fcberhaupt zum Tragen kommen w\u00fcrden - f\u00fcr die Perimeterfestsetzung keine Bedeutung zukomme, sondern gegebenenfalls im Rahmen der Pr\u00fcfung des Strassenprojekts zu kl\u00e4ren gewesen w\u00e4ren. F\u00fcr die Gew\u00e4hrung eines Abschlags beim Perimeterbeitrag liege bei diesen Gegebenheiten kein begr\u00fcndeter Anlass vor (Verwaltungsgericht, B 2015/65).\u00a0Entscheid vom 26. Oktober 2016"}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "19.07.2025 05:51:24", "Checksum": "f53ea463a4559df8688922c72ed3008b"}