{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2018-11-20", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2017-215_2018-11-20.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=3836&type=1563347022&cHash=fb32cdc56996b0a5788fdd33912fc8ee", "Checksum": "efcc9a7befbfab9967abaa93853e8cb8"}, "Scrapedate": "2025-07-19", "Num": ["B 2017/215"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 20.11.2018 B 2017/215"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 20.11.2018 B 2017/215"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 20.11.2018 B 2017/215"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Tierhalteverbot; Art. 23 TSchG, Art.\u00a05, Art.\u00a011, Art.\u00a033, Art.\u00a034, Art.\u00a044, Art.\u00a045 und Art.\u00a066 TSchV, Art.\u00a05 Abs.\u00a02 BVIm Zeitpunkt der f\u00fcr das Tierhalteverbot massgebenden Kontrollen durch das AVSV sowie anl\u00e4sslich des vorinstanzlichen Augenscheins gen\u00fcgte die Tierhaltung auf dem Hof des Beschwerdef\u00fchrers den Anforderungen des TSchG und der TSchV nicht. Der Beschwerdef\u00fchrer war w\u00e4hrend Jahren offensichtlich weder Willens noch in der Lage, die grunds\u00e4tzlichen Verhaltensgebote und -verbote der Tierschutzgesetzgebung zu befolgen; entsprechend wurde er deshalb auch zweimal rechtskr\u00e4ftig verurteilt. Damit erf\u00fcllte er sowohl den Tatbestand der wiederholten Zuwiderhandlung gegen die Vorschriften des TSchG als auch der Unf\u00e4higkeit im Sinn von Art.\u00a023 Abs.\u00a01 lit.\u00a0a und b TSchG.Die lange Zeitspanne, in der es in der Tierhaltung des Beschwerdef\u00fchrers immer wieder zu erheblichen Beanstandungen und strafbefehlsweisen Verurteilungen kam, ohne dass er sich davon beeindrucken liess, zeigt unschwer auf, dass die Erteilung von Auflagen vorliegend zur Durchsetzung der tierschutzrechtlichen Vorgaben im Allgemeinen und des \u00f6ffentlichen Interesses am Schutz der W\u00fcrde und des Wohlergehens der Tiere im Speziellen untauglich w\u00e4ren. Die Anordnung eines unbefristeten Tierhalteverbots gem\u00e4ss Art.\u00a023 Abs.\u00a01 TSchG ist daher gesetzm\u00e4ssig und verh\u00e4ltnism\u00e4ssig (Verwaltungsgericht, B\u00a02017/215).Auf eine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 14.\u00a0Februar 2019 nicht ein (Verfahren 2C_1145/2018)."}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "19.07.2025 03:27:54", "Checksum": "de73f2e16852de8d392b7d2e8e0d1680"}