{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2021-07-08", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2020-98_2021-07-08.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=10239&type=1563347022&cHash=d55218f5b522b72582a318fac40c1020", "Checksum": "23972b9420de143150e4b28ebfe90a71"}, "Scrapedate": "2025-07-19", "Num": ["B 2020/98"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 08.07.2021 B 2020/98"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 08.07.2021 B 2020/98"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 08.07.2021 B 2020/98"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Gew\u00e4sserschutzrecht, Gew\u00e4ssernutzungsrecht, Gew\u00e4sserfeststellungsverf\u00fcgung, Verfahren, Art.\u00a029 Abs.\u00a02\u00a0BV, Art.\u00a015 Abs.\u00a02 und Art.\u00a016 Abs.\u00a01\u00a0VRP, Art.\u00a02, Art.\u00a04 Ingress und lit.\u00a0e, Art.\u00a049 Abs.\u00a01\u00a0GSchG, Art.\u00a047\u00a0GSchVG, Art.\u00a01\u00a0f.\u00a0GSchVV, Art.\u00a02 Abs.\u00a01 Ingress und Ziff.\u00a01\u00a0GNG.\r\n\r\nDie vorinstanzliche Verf\u00fcgung basierte auf sachverhaltsrelevanten Berichten von kantonalen \u00c4mtern, welche sich als Fachinstanzen bei ihrer Beurteilung auf Ergebnisse von Augenscheinen st\u00fctzten. Die Vorinstanz w\u00e4re verpflichtet gewesen, die Amtsberichte sowie die Erkenntnisse der Fachinstanzen an den Augenscheinen der Beschwerdef\u00fchrerin vor Erlass der angefochtenen Verf\u00fcgung zur Gew\u00e4hrung des rechtlichen Geh\u00f6rs zur Einsicht und Stellungnahme zuzustellen. Solche Amtsberichte geh\u00f6ren nicht zu den verwaltungsinternen Akten. Im Weiteren war die Vorinstanz funktionell nicht zur erstinstanzlichen Feststellung zust\u00e4ndig, ob in gew\u00e4sserschutzrechtlicher Hinsicht ein oberirdisches Gew\u00e4sser vorliegt (E.\u00a02.1-2.4).\r\n\r\nIn gew\u00e4sserschutzrechtlicher Hinsicht kann noch von einer gewissen Bestandesdauer sowie einer minimalen Ausdehnung des streitbetroffenen B\u00e4chleins im fraglichen Abschnitt ausgegangen werden, sodass es als oberirdisches Gew\u00e4sser qualifiziert werden kann (E.\u00a02.5). In gew\u00e4ssernutzungsrechtlicher Hinsicht kann das B\u00e4chlein im zu beurteilenden Abschnitt unter Ber\u00fccksichtigung des der Vorinstanz zustehenden technischen Ermessens trotz der geringen mittleren Ergiebigkeit als \u00f6ffentliches Gew\u00e4sser eingestuft werden (E.\u00a04.2), (Verwaltungsgericht, B\u00a02020/98).\r\n\r\nDie gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 15. November 2023 teilweise gutgeheissen (Verfahren 1C_539/2021)."}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "19.07.2025 00:37:42", "Checksum": "451d5aeb02e896d477eeebb6a33df9be"}