{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2021-12-14", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2021-142_2021-12-14.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=10596&type=1563347022&cHash=51d974d4953a954c201e0436e39a5a8e", "Checksum": "852d124af3e718bfa66611254af9c64f"}, "Scrapedate": "2025-07-19", "Num": ["B 2021/142"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 14.12.2021 B 2021/142"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 14.12.2021 B 2021/142"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 14.12.2021 B 2021/142"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Registrierung Kindesverh\u00e4ltnis. Art.\u00a025\u00a0ff. und 196-199 IPRG (SR 291). Das Verwaltungsgericht hielt fest, dass die im Jahr 1967 in Deutschland urkundlich festgestellte Kindesanerkennung der Beschwerdegegnerin durch den (im Jahr 2016 verstorbenen) Vater bzw. Ehemann der Beschwerdef\u00fchrerinnen sowie das in der Folge durch \u00c4nderung des deutschen Rechts per 1.\u00a0Juli 1970 aufgewertete Kindesverh\u00e4ltnis f\u00fcr den schweizerischen Rechtsbereich anzuerkennen und im schweizerischen Personenstandsregister einzutragen sei. Es sei davon auszugehen, dass sich die \u00dcbergangsbestimmung von Art.\u00a013a SchlT ZGB (SR 210) zur Zahlvaterschaft (vgl. BGE 112 Ia 97 E. 6c), welche im Ergebnis eine Ungleichbehandlung von ehelichen und unehelichen Kindern zur Folge habe, nicht mehr ohne Weiteres mit den einschl\u00e4gigen Grundrechten (Gleichbehandlung nach Art.\u00a08 BV [SR 101], Art.\u00a014 [Diskriminierungsverbot] EMRK, SR 0.101) in Einklang bringen lasse. Diese Ungleichbehandlung w\u00fcrde durch die von den Beschwerdef\u00fchrerinnen verlangte Nichtanerkennung einer im Ausland erfolgten Kinderanerkennung in der Schweiz im Ergebnis aufrechterhalten bzw. best\u00e4tigt. Letzteres k\u00f6nne nicht Sinn und Zweck der - lange nach Art.\u00a013a SchlT ZGB in Kraft getretenen - Art.\u00a0199 i.V.m. Art.\u00a070 und 25 ff. IPRG sein. Eine unter Berufung auf den Ordre public (Art.\u00a027 Abs.\u00a01 IPRG) begr\u00fcndete Verweigerung der Anerkennung eines in Deutschland registrierten Kindesverh\u00e4ltnisses lasse sich von daher nicht rechtfertigen (Verwaltungsgericht, B\u00a02021/142).\r\n\r\nDie gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 12. Mai 2023 abgewiesen (Verfahren 5A_81/2022)."}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "19.07.2025 00:11:29", "Checksum": "943e2b0a1bf6e5495b7c6c7451754cb9"}