{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2021-12-12", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2021-153_2021-12-12.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=10660&type=1563347022&cHash=6fa981e242cebf91058c63eae694221a", "Checksum": "4c2a75c15b883245c3a7a88ea850a2ba"}, "Scrapedate": "2025-07-19", "Num": ["B 2021/153"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 12.12.2021 B 2021/153"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 12.12.2021 B 2021/153"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 12.12.2021 B 2021/153"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Finanzielle Unterst\u00fctzung im Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie, Bemessung der A-Fonds-perdu-Beitr\u00e4ge, Art.\u00a012 Abs.\u00a01 des Bundesgesetzes \u00fcber die gesetzlichen Grundlagen f\u00fcr die Verordnungen des Bundesrates zur Bew\u00e4ltigung der Covid-19-Epidemie (SR 818.102), Art.\u00a05a der Verordnung \u00fcber H\u00e4rtefallmassnahmen f\u00fcr Unternehmen im Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie (SR 951.262), Art.\u00a05 Abs.\u00a01 lit.\u00a0b und Abs.\u00a02 des Gesetzes \u00fcber die wirtschaftliche Unterst\u00fctzung von Unternehmen sowie von durch die \u00f6ffentliche Hand gef\u00fchrten Institutionen der familienerg\u00e4nzenden Kinderbetreuung in Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie (sGS 571.3). Die nicht r\u00fcckzahlbaren A-Fonds-perdu-Beitr\u00e4ge sind bei Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis 5 Millionen Franken so zu bemessen, dass sie h\u00f6chstens die ungedeckten Fixkosten decken, um \u00dcberentsch\u00e4digungen zu vermeiden. Dass bei der Ermittlung der ungedeckten Fixkosten ein gewisser Schematismus greifen muss, erscheint von der Sach- und Interessenlage her geboten. \u00dcberpr\u00fcfung der Berechnungsmethoden der Vorinstanz, einerseits allgemein ausgehend vom in der Jahresrechnung 2020 ausgewiesenen Jahresergebnis unter Hinzurechnung der get\u00e4tigten, liquidit\u00e4tsunwirksamen Abschreibungen (sog. indirekter Cashflow) und anschliessender Reduktion um die H\u00e4lfte der durchschnittlichen Abschreibungen der Jahre 2018/2019, andrerseits f\u00fcr den Zeitraum der beh\u00f6rdlichen Schliessung aufgrund des von den Unternehmen f\u00fcr 2021 prognostizierten \u00fcbrigen Betriebsaufwands, Finanzaufwands und ausserordentlichen Aufwands, wiederum abz\u00fcglich der H\u00e4lfte der durchschnittlichen Abschreibungen 2018/2019, in beiden F\u00e4llen jeweils erweitert den pauschalen Zuschlag f\u00fcr Berechnungsungenauigkeiten von 20\u00a0Prozent. Da das Verwaltungsgericht als erste Gerichtsinstanz \u2013 hier sogar ohne vorg\u00e4ngiges internes Rekursverfahren \u2013 entscheidet, findet das Novenverbot von Art. 61 Abs.\u00a03 VRP keine Anwendung. Es rechtfertigt sich daher, auf die Zahlen des mittlerweile vorliegenden definitiven Jahresabschlusses 2020 abzustellen, was zu einer teilweisen Gutheissung der Beschwerde f\u00fchrt (Verwaltungsgericht, B\u00a02021/153)."}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "19.07.2025 00:12:19", "Checksum": "dde930d63a0a5ce57a9eda2724b55c47"}