{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2022-03-15", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2021-213_2022-03-15.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=10829&type=1563347022&cHash=8c080eeb6d43e6cf36782c3659341b69", "Checksum": "ac2e810e3cb084b41674cb7901e9347a"}, "Scrapedate": "2025-07-18", "Num": ["B 2021/213"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 15.03.2022 B 2021/213"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 15.03.2022 B 2021/213"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 15.03.2022 B 2021/213"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Verfassungsrecht, Ertragsausfallsentsch\u00e4digung. Vorfrageweise inzidente Normenkontrolle, Willk\u00fcrverbot, Rechtsgleichheitsgebot; Art.\u00a049 Abs.\u00a01\u00a0BV (SR 101), Art.\u00a081 KV (sGS\u00a0111.1), Art.\u00a010a Abs.\u00a02 COVID-19-Verordnung 2 (SR\u00a0818.101.24), Art. 8 BV, Art. 9 BV, Art. 15 Abs. 1 KV, Art.\u00a01 Abs.\u00a01 SPFG (sGS 320.1), Ziff. 2 Kantonsratsbeschluss (sGS 320.204), Ziff. 3 Kantonsratsbeschluss, Art.\u00a02 Abs.\u00a01 lit.\u00a0b KV.\r\n\r\nGegen die Verf\u00fcgung des Gesundheitsdepartements des Kantons St.\u00a0Gallen (Vorinstanz) vom 23.\u00a0September 2021, in der dieses auf die Ausrichtung einer beantragten Entsch\u00e4digung an die Beschwerdef\u00fchrerin in H\u00f6he von CHF\u00a0378'627 gest\u00fctzt auf den Kantonsratsbeschluss verzichtete, erhob die Beschwerdef\u00fchrerin Beschwerde. Im Rahmen einer vorfrageweisen inzidenten Normenkontrolle erachtete das Verwaltungsgericht den Kantonsratsbeschluss mit der darin vorgenommenen Kriterienauswahl sowie der Nichtaufnahme einer H\u00e4rtemilderungsklausel als im Ergebnis vern\u00fcnftig und sachlich vertretbar. Der Gesetzgeber habe beim Erlass weder gegen das Rechtsgleichheitsgebot noch gegen das Willk\u00fcrverbot verstossen. Die gest\u00fctzt auf den Kantonsratsbeschluss ergangene Verf\u00fcgung sei unter diesem Gesichtspunkt nicht aufzuheben. Weiter kam das Verwaltungsgericht zum Schluss, dass mit der Verf\u00fcgung der Kantonsratsbeschluss von der Vorinstanz weder in Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots noch des Willk\u00fcrverbots sondern rechtskonform ausgelegt und angewendet worden sei. Es nahm dazu selbst eine w\u00f6rtliche, historische, systematische und teleologische Auslegung des Kantonsratsbeschlusses vor und wendete die Auslegungsergebnisse auf den Sachverhalt an.\r\n\r\nAbweisung der Beschwerde (Verwaltungsgericht, B\u00a02021/213)."}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "18.07.2025 23:56:06", "Checksum": "a60892586102282ebd88c0574457f902"}