{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2022-04-25", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2021-245--B-2021-2_2022-04-25.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=11001&type=1563347022&cHash=2f10e3612257a0cfede33bcf912791ea", "Checksum": "001de92798e7ed5dc18b08a5e386122f"}, "Scrapedate": "2025-07-18", "Num": ["B 2021/245, B 2021/246"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 25.04.2022 B 2021/245, B 2021/246"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 25.04.2022 B 2021/245, B 2021/246"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 25.04.2022 B 2021/245, B 2021/246"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "F\u00fchrerausweisentzug/Warnungsentzug (Auslandtat). Art.\u00a016cbis SVG sowie Art.\u00a016b und 16c SVG (SR 741.01). Der Beschwerdef\u00fchrer\u00a01 \u00fcberschritt im Jahr 2020 innerorts in \u00d6sterreich die signalisierte H\u00f6chstgeschwindigkeit von 40\u00a0km/h um 57\u00a0km/h. Streitig war, welche administrativrechtlichen Folgen die in \u00d6sterreich begangene Tat in der Schweiz hat. Das Verwaltungsgericht legte dar, aus dem gesetzlichen Verweis in Art.\u00a016cbis Abs.\u00a01 lit.\u00a0b SVG auf Art.\u00a016b und Art.\u00a016c SVG und dem Hinweis in Art.\u00a016cbis Abs. 2 SVG ergebe sich, dass die gesetzlichen Mindestdauern unterschritten werden d\u00fcrfen und grunds\u00e4tzlich die f\u00fcr Inlandtaten geltenden Vorschriften anzuwenden seien, sofern sich aus Art.\u00a016cbis\u00a0SVG nichts anderes ergebe. Die im vorinstanzlichen Entscheid (B\u00a02021/245) vorgenommene Qualifikation der Auslandtat als schwere Widerhandlung lasse sich nicht beanstanden. Hinsichtlich der Entzugsdauer kam das Verwaltungsgericht zum Schluss, beim fr\u00fcheren Vorfall des Beschwerdef\u00fchrers\u00a01 von 2017 handle es sich nicht um eine \"Jugends\u00fcnde mit Velo oder Mofa\", sondern um eine solche mit einem Motorrad der Kategorie A1 ohne Bewilligung. Insgesamt liessen die konkreten Gegebenheiten keine vom klaren Wortlaut von Art.\u00a016cbis Abs.\u00a02 Satz\u00a03 SVG abweichende Auslegung zu, so dass keine Bindung an die in \u00d6sterreich verf\u00fcgte Dauer des Fahrverbots von zwei Wochen bestehe. Der vorinstanzliche Entscheid lasse sich dementsprechend nicht aufrechterhalten und die diesbez\u00fcglich vom Beschwerdef\u00fchrer\u00a02 (Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt) erhobene Beschwerde B\u00a02021/246 sei gutzuheissen (Verwaltungsgericht, B\u00a02021/245, B\u00a02021/246).\r\n\r\nDie gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 10. Juli 2023 abgewiesen (Verfahren 1C_354/2022)."}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "18.07.2025 23:49:12", "Checksum": "d2f82990b97dafea04862615129a7c0c"}