{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2023-02-10", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2022-112--B-2022-1_2023-02-10.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=11474&type=1563347022&cHash=454cfbccfe92d61c2d66c56e11472b34", "Checksum": "484040c985cd9e05bcb8c4420c508b12"}, "Scrapedate": "2025-07-18", "Num": ["B 2022/112, B 2022/113"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 10.02.2023 B 2022/112, B 2022/113"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 10.02.2023 B 2022/112, B 2022/113"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 10.02.2023 B 2022/112, B 2022/113"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Steuerrecht. Art. 84 Abs. 2 lit. a StG (sGS 811.1). Art. 59 Abs. 1 lit. a DBG (SR 642.11). Art.\u00a025 Abs. 1 lit. a StHG (SR 642.14). Art. 49a Abs.\u00a01 KG (SR 251). Art. 2 ff. SVKG (SR 251.5). Streitig war, ob die Vorinstanz (VRK) im angefochtenen Entscheid der Sanktion der WEKO zu Recht einen (ausschliesslich) p\u00f6nalen Charakter zumass und in diesem Punkt den Einspracheentscheid des Beschwerdegegners (kantonales Steueramt) best\u00e4tigte, in welchem der Betrag der Sanktion nicht als gesch\u00e4ftsgem\u00e4ss begr\u00fcndeter Aufwand der Beschwerdef\u00fchrerin f\u00fcr das Jahr 2016 anerkannt worden war. Das Verwaltungsgericht hielt unter anderem fest, gewinnabsch\u00f6pfende Sanktionen seien gesch\u00e4ftsm\u00e4ssig begr\u00fcndet und damit steuerlich abzugsf\u00e4hig, soweit sie keinen p\u00f6nalen Zweck verfolgten. Bei gemischten (teilweise p\u00f6nalen und teilweise gewinnabsch\u00f6pfenden) Sanktionen sei mithin der gewinnabsch\u00f6pfende Teil zum Abzug zugelassen, soweit er f\u00fcr sich allein nachgewiesen werden k\u00f6nne. Das Verwaltungsgericht kam zum Schluss, dass eine beweiskr\u00e4ftige \"Sch\u00e4tzung\" der reinen Monopolrente gest\u00fctzt auf die vorstehend dargelegten Sanktions-Komponenten, welche keine klare betragsm\u00e4ssige Festlegung/Ausscheidung eines p\u00f6nalen Anteils und eines Gewinnabsch\u00f6pfungsanteils erlauben w\u00fcrden, sich aufgrund der Verfahrensakten als nicht m\u00f6glich erweise; die diesbez\u00fcgliche Beweislosigkeit habe die Beschwerdef\u00fchrerin zu tragen. Ihr Standpunkt, wonach es sich bei der WEKO-Sanktion um reine Gewinnabsch\u00f6pfung (ohne Strafanteil) handle, habe als nicht belegt zu gelten. Best\u00e4tigung des angefochtenen Entscheids durch das Verwaltungsgericht (Verwaltungsgericht, B\u00a02022/112, B\u00a02022/113)."}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "18.07.2025 23:11:26", "Checksum": "614d9bb5b980fe59ea41bf4c5e7dd4c1"}