{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2024-12-03", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2024-130_2024-12-03.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=13267&type=1563347022&cHash=df05eafb557d67f4dc38458c6be0cc83", "Checksum": "1c9b52b93387eab9cf5a497d6752f91f"}, "Scrapedate": "2026-04-26", "Num": ["B 2024/130"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 03.12.2024 B 2024/130"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 03.12.2024 B 2024/130"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 03.12.2024 B 2024/130"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Berufsbildung, Kaufmann EFZ, Nachteilsausgleich bei Legasthenie. Art. 8 und Art. 63 Abs. 1 BV, Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 und Abs. 5, Art. 3 lit. f, Art. 8 Abs. 2, Art. 10 Abs. 1 und Art. 11 Abs. 1 BehiG. \t\r\n\r\nBei der Berufsbildung handelt es sich um eine Bundeskompetenz, womit das BehiG auf die vorliegende Streitigkeit Anwendung findet. Sowohl das Verwaltungsverfahren als auch die kantonalen Rechtsmittelverfahren sind deshalb von Bundesrechts wegen kostenfrei.\t\r\n\r\nDie Verweigerung eines behinderungsangepassten Zeitzuschlags (15 % der ordentlichen Pr\u00fcfungsdauer) bei schriftlichen Pr\u00fcfungen f\u00fchrt zu einem mit der Bildungschancengleichheit nicht zu vereinbarenden verzerrten Pr\u00fcfungsergebnis und verhindert eine aus-sagekr\u00e4ftige Beurteilung des \u2013 im Berufsalltag eindr\u00fccklich nachgewiesenen \u2013 effektiv vorhandenen Bildungs- und Leistungsniveaus des Beschwerdef\u00fchrers. Vorliegend steht der Gew\u00e4hrung eines im \u00f6ffentlichen Interesse an der Bildungschancengleichheit liegenden Zeitzuschlags von 15 % bei schriftlichen Pr\u00fcfungen das \u00f6ffentliche Interesse an einer qualitativ hochwertigen kaufm\u00e4nnischen Berufsbildung nicht entgegen. Zudem f\u00fchrt die Gew\u00e4hrung eines Zeitzuschlags bei den schriftlichen Pr\u00fcfungen nicht zu einer Privilegierung des Beschwerdef\u00fchrers bzw. zu einer Schlechterstellung der \u00fcbrigen, voll leistungsf\u00e4higen Auszubildenden. (Verwaltungsgericht B 2024/130)"}], "ScrapyJob": "446973/61/2119", "Zeit UTC": "26.04.2026 04:07:05", "Checksum": "5a7a49d2904da913d3d0778003b4bd40"}