{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2024-11-13", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2024-136_2024-11-13.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=13271&type=1563347022&cHash=01b3842e30af4c1524bebca0a5770dbb", "Checksum": "901308056d8865e438de26e651a790fa"}, "Scrapedate": "2026-04-26", "Num": ["B 2024/136"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 13.11.2024 B 2024/136"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 13.11.2024 B 2024/136"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 13.11.2024 B 2024/136"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Grundst\u00fcckgewinnsteuer. Grundst\u00fcckgewinnsteuer. Art. 132 Abs. 1, 134 Abs. 1 und 136 Abs. 1 sowie Art. 141 StG (SR 811.1).\r\nDas Verwaltungsgericht best\u00e4tigte, dass die einl\u00e4sslich begr\u00fcndeten Feststellungen in VerwGE B 2024/27 vom 21. August 2024 E. 4.2 bis 4.4 auch f\u00fcr das vorliegende Verfahren G\u00fcltigkeit h\u00e4tten. Mit Blick darauf er\u00fcbrige sich die Kl\u00e4rung der im angefochtenen Entscheid als abkl\u00e4rungsbed\u00fcrftig erachteten Frage, ob die amtliche Sch\u00e4tzung von 2003 die tats\u00e4chlichen Verh\u00e4ltnisse vor 20 Jahren hinsichtlich des Ertragswerts wirklichkeitsnaher wiedergebe als die Sch\u00e4tzung von 1993, da einzig die letztere f\u00fcr die Festlegung des amtlichen Ertragswerts \u2013 f\u00fcr diesen gelange aufgrund von Art. 139 Abs. 3 StG das gleiche Regime zur Anwendung wie f\u00fcr den amtlichen Verkehrswert \u2013 in Betracht falle. Auf die Beschwerde einzutreten sei mithin vorab aufgrund der Tatsache, dass der angefochtene Entscheid den Beschwerdef\u00fchrer zu Abkl\u00e4rungen verpflichte, die rechtlich mit Blick auf Art. 139 Abs. 3 StG nicht erforderlich seien. Ein Entscheid des Verwaltungsgerichts k\u00f6nne unn\u00f6tigen Aufwand verhindern (analog Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) und direkt einen Endentscheid herbeif\u00fchren, zumal die (ebenfalls strittige) Frage des Haltedauerrabatts mit der Anwendung von Art. 139 Abs. 3 StG verkn\u00fcpft sei (Art. 141 Abs. 4 StG).\r\nIn materieller Hinsicht hielt das Verwaltungsgericht fest, dass sich eine Abbruchreife der verkauften Liegenschaft augenscheinlich nicht begr\u00fcnden lasse. Am 8. Dezember 2002 \u2013 20 Jahre vor dem hier in Frage stehenden Liegenschaftsverkauf vom 8. Dezember 2022 \u2013 habe der amtliche Ertragswert gem\u00e4ss der (aufgrund von Art. 139 Abs. 3 StG massgebenden) Sch\u00e4tzung 1993 insgesamt CHF 30'354 (CHF 28'500 [Wohnhaus] + CHF 1'600 [Scheune] + CHF 254 [Ertragswert Grundst\u00fcck]) betragen. Bei einem Ver\u00e4usserungserl\u00f6s von CHF 250'000 und Anlagekosten von CHF 41'576 (amtlicher Ertragswert von CHF 30'354 + Nebenkosten von CHF 11'222) resultiere ein steuerbarer Grundst\u00fcckgewinn von CHF 208'484. Die in der Beschwerde vorgetragene Neuberechnung des Grundst\u00fcckgewinns falle mit CHF 210'024 tiefer aus als der im Einspracheentscheid vom 23. November 2023 vorerst best\u00e4tigte Grundst\u00fcckgewinn von CHF 238'524. Sie lasse indes zu Unrecht den Ertragswert (Sch\u00e4tzung 1993) der Scheune bei den Anlagekosten ausser Betracht. Nachdem die Anlagekosten vorliegend nach Art. 139 Abs. 3 StG berechnet w\u00fcrden, sei gem\u00e4ss Art. 141 Abs. 4 StG f\u00fcr die Berechnung der Haltedauererm\u00e4ssigung auf eine Eigentumsdauer von 20 Jahren abzustellen und der Haltedauerrabatt entsprechend auf 5 % (1% f\u00fcr jedes Jahr \u00fcber 15 Jahre) zu reduzieren (Art. 141 Abs. 2 lit. b StG). Teilweise Gutheissung der Beschwerde. (Verwaltungsgericht, B 2024/136)"}], "ScrapyJob": "446973/61/2119", "Zeit UTC": "26.04.2026 04:10:50", "Checksum": "731ce5eab611fe9e98b8aecfc004fd72"}