{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2026-04-28", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2025-218_2026-04-28.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=14666&type=1563347022&cHash=71df08246c01c000cfacb805043f0fb9", "Checksum": "a763138f2a9ec63063507217dbb7c367"}, "Scrapedate": "2026-10-15", "Scrapetime": "02:59:41", "Num": ["B 2025/218"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 28.04.2026 B 2025/218"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 28.04.2026 B 2025/218"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 28.04.2026 B 2025/218"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA. Art. 50 AIG (SR 142.20), Art. 3 Abs. 6 Anhang I FZA (SR 0.142.112.681, FZA), Art. 24 Abs. 1 Anhang I FZA. Eine Berufung auf Art. 3 Abs. 6 Anhang I FZA scheiterte daran, dass der Beschwerdef\u00fchrer 4 nicht das Kind eines Staatsangeh\u00f6rigen einer Vertragspartei des FZA war. Auch waren die weiteren Voraussetzungen f\u00fcr eine Anwendbarkeit von Art. 3 Abs. 6 Anhang I FZA auf den Beschwerdef\u00fchrer 4 nicht erf\u00fcllt. Indes verf\u00fcgte der Beschwerdef\u00fchrer 4 Als tschechischer Staatsb\u00fcrger \u00fcber ein origin\u00e4res Aufenthaltsrecht nach Art. 6 FZA und Art. 24 Anhang I FZA. Das Verwaltungsgericht erachtete es gest\u00fctzt auf diese Bestimmungen als nicht ausgeschlossen, dass die Beschwerdef\u00fchrer 1 und 4 nach der Praxis Zhu und Chen (vgl. BGE 135 II 265 E. 3.3) je f\u00fcr sich einen freiz\u00fcgigkeitsrechtlichen, die Beschwerdef\u00fchrerinnen 2 und 3 einen daraus abgeleiteten EMRK-rechtlichen Aufenthaltsanspruch geltend machen k\u00f6nnen, wobei dies unter der Voraussetzung des Vorliegens von gen\u00fcgend finanziellen Mitteln stehe. Das Verwaltungsgericht hielt fest, dass die Vorinstanz zur Frage der ausreichenden finanziellen Mittel, die der Mutter und den Kindern zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden, im angefochtenen Entscheid keine tats\u00e4chlichen Feststellungen getroffen habe, was sie im Rahmen ihrer Verpflichtung zur Ermittlung des rechtserheblichen Sachverhalts und der Rechtsanwendung von Amtes wegen h\u00e4tte tun m\u00fcssen. Bei dieser Sachlage lasse sich der angefochtene Entscheid nicht aufrechterhalten. Die Sache wurde zur weiteren Abkl\u00e4rung des freiz\u00fcgigkeits- bzw. EMRK-rechtlichen Anspruchs der Beschwerdef\u00fchrer 1 bis 4 und zu neuer Verf\u00fcgung an das Migrationsamt zur\u00fcckgewiesen.\r\n(Verwaltungsgericht, B 2025/218)"}], "ScrapyJob": "446973/61/2296", "Zeit UTC": "15.10.2026 02:59:41", "Checksum": "3385fa70f7b4e581782c4b3e37157495"}