{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2025-08-12", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2025-74_2025-08-12.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=14074&type=1563347022&cHash=898d449750c48700a9a83e910a668d76", "Checksum": "5d3a7cf789d52b032d7e18f9f1542f33"}, "Scrapedate": "2026-04-26", "Num": ["B 2025/74"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 12.08.2025 B 2025/74"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 12.08.2025 B 2025/74"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 12.08.2025 B 2025/74"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Unterst\u00fctzungswohnsitz. Art. 3 SHG (sGS 381.1). Art. 4 Abs. 1, Art. 7, Art. 9 Abs. 1 und Art. 11 Abs. 1 ZUG (SR 851.1). Streitig war die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von A.__ ab M\u00e4rz 2017. A.__ hatte zun\u00e4chst bei seinen gemeinsam sorgeberechtigten Eltern B.__ und D.__ in Z.__ gewohnt. Danach lebte er ab 21. Dezember 2016 bei den Grosseltern, weil B.__ an diesem Datum einen Aufenthalt in der Klinik F.__ angetreten hatte und D.__ nicht in der Lage war, die Betreuung des Kindes zu \u00fcbernehmen. Der Klinikaufenthalt hatte f\u00fcr B.__ unter anderem zum Ziel, A.__ danach wieder vollumf\u00e4nglich betreuen zu k\u00f6nnen. Per 1. M\u00e4rz 2017 zog B.__ nach W.__, wo er sich und A.__ anmeldete. Das Verwaltungsgericht kam zum Schluss, der Unterst\u00fctzungswohnsitz von A.__ im Sinn von Art. 7 Abs. 1 ZUG am letzten gemeinsamen Wohnsitz der Eltern in Z.__ habe durch den Wohnsitzwechsel von B.__ per 1. M\u00e4rz 2017 nach Y.__ insofern keine \u00c4nderung erfahren, als ein Aufenthalt von A.__ bei B.__ in Y.__ zu keinem Zeitpunkt zur Diskussion gestanden habe und am 1. M\u00e4rz 2017 auch bereits gekl\u00e4rt gewesen sei, dass eine Betreuung von A.__ durch B.__ nicht in Betracht komme. So habe B.__ bereits Anfang Februar 2017 eine dauernde Betreuung durch die Grosseltern von A.__ bef\u00fcrwortet bzw. beantragt. Damit w\u00fcrde es sich bei einem Unterst\u00fctzungswohnsitz in Y.__ nur um eine fiktive Annahme handeln, welche die Voraussetzungen des \"\u00fcberwiegenden Wohnens\" in Art. 7 Abs. 2 ZUG aufgrund des absehbar kurzen Zeitraums \u2013 am 1. M\u00e4rz 2017 habe der KESB-Entscheid betreffend beh\u00f6rdliche Fremdplatzierung kurz bevorgestanden \u2013 sowie der fehlenden tats\u00e4chlichen Realisierbarkeit des Wohnens in Y.__ nicht erf\u00fclle. Mithin habe sich f\u00fcr die Zeit von 1. bis 21. M\u00e4rz 2017 der Unterst\u00fctzungswohn-sitz von A.__ unver\u00e4ndert in Z.__ befunden.  Der angefochtene Entscheid sei daher nicht zu beanstanden. (Verwaltungsgericht, B 2025/74)"}], "ScrapyJob": "446973/61/2119", "Zeit UTC": "26.04.2026 03:25:33", "Checksum": "b96d318cf2f0521802afbbb77fe51e7d"}