{"Signatur": "SG_VWEK_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2024-08-15", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VWEK_001_III-3-2023-4_2024-08-15.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=12977&type=1563347022&cHash=041c06531e33d44970d62692b5259f0f", "Checksum": "03efbf3fba9926f698292b054be16f49"}, "Scrapedate": "2026-04-26", "Num": ["III/3-2023/4"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsrekurskommission 15.08.2024 III/3-2023/4"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsrekurskommission 15.08.2024 III/3-2023/4"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsrekurskommission 15.08.2024 III/3-2023/4"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsrekurskommission "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsrekurskommission "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsrekurskommission "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Arbeitnehmerschutz, Berufsbildung und Sozialhilfe"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zulassung zur Obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP). Art. 41quater lit. b VRP bestimmt, dass Verf\u00fcgungen und Entscheide, f\u00fcr welche die Regierung, wenn nicht besondere gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, durch Verordnung die M\u00f6glichkeit des Weiterzugs an die VRK vorsieht, mit Rekurs bei der VRK angefochten werden k\u00f6nnen. In Ausf\u00fchrung des Einf\u00fchrungsgesetzes zur Bundesgesetzgebung \u00fcber die Krankenversicherung haben der Landamman und die Regierung des Kantons St. Gallen die Verordnung zum Einf\u00fchrungsgesetz zur Bundesgesetzgebung \u00fcber die Krankenversicherung (VO EG-KVG) erlassen. Gem\u00e4ss Art. 1 Abs. 2 lit. d VO EG-KVG obliegt dem Gesundheitsdepartement insbesondere die Zulassung und die Beaufsichtigung von Leistungserbringern im Bereich der ambulanten Krankenpflege. In Art. 2a VO EG-KVG ist vorgesehen, dass Verf\u00fcgungen nach Art. 1 Abs. 2 lit. d VO EG-KVG mit Rekurs bei der VRK angefochten werden k\u00f6nnen. Art. 41quater lit. b VRP h\u00e4lt weder vor dem kantonalen Recht noch vor dem Bundesverfassungsrecht stand. Die VRK ist als Gericht unabh\u00e4ngig von den anderen Staatsgewalten. Die Gerichte und ihre Zust\u00e4ndigkeiten m\u00fcssen durch generell-abstraktes Verfahrensrecht im Voraus bestimmt sein. Vorliegend ist die durch Verordnung begr\u00fcndete Zust\u00e4ndigkeit sowohl in zeitlicher als auch sachlicher Hinsicht weder mit dem kantonalen noch dem Bundesverfassungsrecht vereinbar. Die Voraussetzungen f\u00fcr eine Gesetzesdelegation sind nicht erf\u00fcllt, zumal sich die Delegation nicht auf eine bestimmte Materie bezieht und die Regelung in Art. 41quater lit. b VRP keinerlei Grundz\u00fcge festh\u00e4lt. Die Zust\u00e4ndigkeit der VRK ist demnach aufgrund fehlender gesetzlicher Grundlage zu verneinen. Nichteintreten und gest\u00fctzt auf Art. 11 Abs. 3 VRP Weiterleitung ans Verwaltungsgericht (Verwaltungsrekurskommission, Abteilung III/3, 15. August 2024, III/3-2023/4). Gegen diesen Entscheid wurde beim Verwaltungsgericht Beschwerde erhoben. Das Verwaltungsgericht ist mit Entscheid vom 7. Februar 2025 nicht eingetreten (B 2024/163)."}], "ScrapyJob": "446973/61/2119", "Zeit UTC": "26.04.2026 04:23:45", "Checksum": "d0530bb950b30d9e5e6ad6826160c938"}