{"Signatur": "SH_OG_001", "Spider": "SH_OG", "Datum": "2026-06-02", "PDF": {"Datei": "SH_OG/SH_OG_001_51-2025-15-D_2026-06-02.pdf", "URL": "https://obergerichtsentscheide.sh.ch/CMS/get/file/2ac76449-2a08-4651-8924-13167725b715", "Checksum": "dfde0bf15ba072379b06ebff0e6ff7ea"}, "Scrapedate": "2026-07-06", "Scrapetime": "12:35:27", "Num": ["51/2025/15/D"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schaffhausen Obergericht 02.06.2026 (publiziert) 51/2025/15/D"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schaffhouse Obergericht 02.06.2026 (publi\u00e9) 51/2025/15/D"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Sciaffusa Obergericht 02.06.2026 (pubblicato) 51/2025/15/D"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schaffhausen Obergericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schaffhouse Obergericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Sciaffusa Obergericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Entsch\u00e4digungs- und Genugtuungsanspruch der beschuldigten Person, wenn das Verfahren gegen sie eingestellt wird; Ermessen der Staatsanwaltschaft beim Entscheid betreffend Entsch\u00e4digung und Genugtuung; \u00fcblicher Stun-denansatz in Strafverfahren im Kanton Schaffhausen \u2013 Art. 429 Abs. 1 lit. a und lit. c StPO; Art. 86 Abs. 2 lit. a JG. | Beim Entscheid der Staatsanwaltschaft betreffend Entsch&auml;digung und Genugtuung handelt es sich um einen Ermessensentscheid, weshalb sich das Obergericht trotz voller &Uuml;berpr&uuml;fungsbefugnis eine gewisse Zur&uuml;ckhaltung aufzuerlegen hat (E.&nbsp;2).\n\nAls &uuml;bliches Honorar f&uuml;r eine Rechtsanw&auml;ltin bzw. einen Rechtsanwalt in Strafverfahren gilt im Kanton Schaffhausen seit dem 1.&nbsp;September 2024 grunds&auml;tzlich ein Stundenansatz von Fr.&nbsp;260.&ndash; (E.&nbsp;3.4).\n\nDer Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r verlangt nicht, dass die Partei bzw. ihre Vertretung vor einer allf&auml;lligen K&uuml;rzung der Honorarnote angeh&ouml;rt wird (E.&nbsp;3.5).\n\nDamit eine Genugtuung zugesprochen werden kann, muss ein aussergew&ouml;hnlich schwerer Eingriff in die Pers&ouml;nlichkeit vorliegen, der in seinen Auswirkungen das Mass einer Aufregung oder einer allt&auml;glichen Sorge klar &uuml;bersteigt. Die behauptete schwere Pers&ouml;nlichkeitsverletzung muss zumindest glaubhaft gemacht werden (E.&nbsp;4.4).\n\nOGE 51/2025/15/D vom 26. Mai 2026\n\nKeine Ver&ouml;ffentlichung im Amtsbericht"}], "ScrapyJob": "446973/57/2236", "Zeit UTC": "06.07.2026 12:35:27", "Checksum": "db0daf7b331bc1abca7b0ed236cde790"}