{"Signatur": "SH_OG_001", "Spider": "SH_OG", "Datum": "2026-02-20", "PDF": {"Datei": "SH_OG/SH_OG_001_60-2024-35_2026-02-20.pdf", "URL": "https://obergerichtsentscheide.sh.ch/CMS/get/file/ffbef8fe-d655-4de2-bb89-9e793745e651", "Checksum": "c71749aaeb3886f85e9a96a61538dab3"}, "Scrapedate": "2026-07-06", "Scrapetime": "12:36:05", "Num": ["60/2024/35"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schaffhausen Obergericht 20.02.2026 (publiziert) 60/2024/35"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schaffhouse Obergericht 20.02.2026 (publi\u00e9) 60/2024/35"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Sciaffusa Obergericht 20.02.2026 (pubblicato) 60/2024/35"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schaffhausen Obergericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schaffhouse Obergericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Sciaffusa Obergericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Wildschaden; Begr\u00fcndungspflicht; m\u00fcndliche Entscheidbegr\u00fcndung; zu-mutbare Verh\u00fctungsmassnahmen \u2013 Art. 5 Abs. 1 und Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 13 JSG; Art. 59 JG; Art. 28 ff. JagdG. | Bei der kantonalen Sch&auml;tzungskommission f&uuml;r Wildsch&auml;den handelt es sich um ein Spezialverwaltungsgericht (E.&nbsp;2).\n\n&nbsp;\n\nEine den Parteien m&uuml;ndlich er&ouml;ffnete Entscheidbegr&uuml;ndung gen&uuml;gt den Anforderungen an die Begr&uuml;ndungspflicht nicht, da ihr keine Rechtsverbindlichkeit zukommt und sie der Rechtsmittelinstanz nicht zur &Uuml;berpr&uuml;fung unterbreitet werden kann (E.&nbsp;5).\n\n&nbsp;\n\nIn Ausnahmef&auml;llen kann der Wildschaden an der betroffenen Kultur nach der Ernte gesch&auml;tzt werden; die Rapskultur ist ein solcher Ausnahmefall. Die Meldung des Wildschadens hat aber immer vor der Ernte zu erfolgen (E.&nbsp;7.2).\n\n&nbsp;\n\nBei der Beurteilung der Frage, welche Massnahmen zur Bek&auml;mpfung von Wildschweinsch&auml;den zumutbar sind, steht der Sch&auml;tzungskommission ein Beurteilungsspielraum zu (E.&nbsp;10.1).\n\n&nbsp;\n\nAls zumutbare Verh&uuml;tungsmassnahmen kommen namentlich die Meldung von Wildschweinsichtung, Hilfeleistungen und Duldung von jagdlichen Massnahmen, Einhaltung eines gen&uuml;gend grossen Waldabstands, Verzicht auf Anbau von gef&auml;hrdeten Kulturen in der N&auml;he eines Walds sowie Einz&auml;unen in Betracht. Massgeblich ist dabei der Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;ssigkeit, wonach Verh&uuml;tungsmassnahmen nur dann als zumutbar erscheinen, wenn die Kosten der Massnahme kleiner sind als der zu erwartende Schaden bzw. die durch die Massnahme bewirkte Verringerung des m&ouml;glichen Schadens (E.&nbsp;10.2).\n\n&nbsp;\n\nOGE 60/2024/35 vom 23. Dezember 2025\n\n&nbsp;\n\nKeine Ver&ouml;ffentlichung im Amtsbericht"}], "ScrapyJob": "446973/57/2236", "Zeit UTC": "06.07.2026 12:36:05", "Checksum": "cb08d55d3e3458130c26735bb8c5f5a4"}