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\n \n \n Kantonsgericht Schwyz
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Urteil vom 26. Januar 2021\n
ZK1 2019 40\n
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\n \n \n Mitwirkend
| \n Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner, Kantonsrichter Pius Schuler, Jörg Meister, Josef Reichlin und lic. iur. Jeannette Soro, Gerichtsschreiberin lic. iur. Cornelia Spörri-Kessler.
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\n \n \n In Sachen
| \n A.________, Kläger und Berufungsführer, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, gegen C.________ AG, Beklagte und Berufungsgegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt D.________,
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\n \n \n betreffend
| \n Forderung aus Arbeitsvertrag
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\n (Berufung gegen das Urteil des Einzelrichters am Bezirksgericht March vom 26. September 2019, ZEV 2019 3);-
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\n hat die 1. Zivilkammer,
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\n nachdem sich ergeben:
\n A.
Die Beklagte schloss mit dem Kläger am 4. Februar 2008 rückwirkend per 15. Oktober 2007 einen Arbeitsvertrag ab und setzte ihn bei einem monatlichen Nettolohn von EUR 4'055.00 zuzüglich erfolgsbezogener jährlicher Prämie von maximal EUR 14'800.00 netto sowie einer Zulage für die Führung eines Ganzjahresbetriebs in Höhe von EUR 5'000.00 netto pro Jahr als Clubdirektor im E.________ ein (Vi-act. 3/8.4). Gemäss Schreiben der Beklagten vom 10. Oktober 2012 betrug das monatliche Nettogehalt ab dem 1. Januar 2013 infolge Wegfalls der Zulage sowie einer Lohnerhöhung
\n EUR 5'175.33 (Vi-act. 3/8.3). Mit neuem Arbeitsvertrag vom 13. Januar 2015 stellte die Beklagte den Kläger rückwirkend per 1. Januar 2015 als Senior Development Manager bei einem Nettogehalt von EUR 3'044.00 zuzüglich einer erfolgsbezogenen jährlichen Prämie von maximal EUR 15'000.00 an
\n (Vi-act. 3/2). Am 14./27. Juni 2016 schlossen die Parteien eine Vereinbarung über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses ab (Vi-act. 3/7 Ziff. 2-4).
\n B.
Nachdem zwischen den Parteien an der Schlichtungsverhandlung vor dem Vermittleramt Altendorf vom 20. November 2018 keine Einigung erzielt werden konnte (Vi-act. 1/2), stellte der Kläger beim Einzelrichter am Bezirksgericht March am 4. Januar 2019 folgendes Klagebegehren (Vi-act. 1):
\n 1.
Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerschaft Euro 12’600.-, eventualiter Gegenwert in SFR, nebst 5% Zins seit 1. Juli 2016 zu bezahlen.
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\n 2.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Be-klagtschaft.
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\n Auf Aufforderung des Einzelrichters reichte der Kläger am 22. Januar 2019 diverse Urkunden ein (Vi-act. 2 f.). An der Hauptverhandlung vom 8. Mai 2019 hielten die Parteien je zwei Vorträge und liess der Kläger, welcher vom persönlichen Erscheinen dispensiert wurde (Vi-act. 5 f.), weitere Unterlagen zu den Akten reichen (Vi-act. 8). Die Beklagte ersuchte um vollumfängliche Abweisung der Klage, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Klägers (Vi-act. 9).
\n C.
Mit Urteil vom 26. September 2019 wies der Einzelrichter die Klage ab (Dispositivziffer 1). Er erhob keine Gerichtskosten (Dispositivziffer 2) und verpflichtete den Kläger, die Beklagte mit pauschal Fr. 1'500.00 (inkl. Auslagen und MWST) zu entschädigen (Dispositivziffer 3).
\n D.
Dagegen erhob der Kläger am 30. Oktober 2019 fristgerecht Berufung mit den folgenden Anträgen (KG-act. 1):
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\n - Das Urteil des Bezirksgerichts March vom 26. September 2019 im Verfahren ZEV 19 3 sei aufzuheben.
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\n - Die Klage sei vollumfänglich gutzuheissen und der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerschaft EUR 12’600.-, eventualiter Gegenwert in SFR, nebst 5% Zins seit 1. Juli 2016 zu bezahlen.
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\n - Evenutaliter: Die Sache sei zur Durchführung des Beweisverfahrens an die Vorinstanz zurückzuweisen.
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\n - Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich 7.7% MwSt. zulasten der Beklagten.
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\n Mit Berufungsantwort vom 28. November 2019 forderte die Beklagte die Abweisung der Berufung und Bestätigung des angefochtenen Urteils, unter (Kosten-) und Entschädigungsfolgen zulasten des Klägers (KG-act. 6).
\n Auf die Vorbringen der Parteien wird – soweit erforderlich – in den Erwägungen eingegangen;-
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\n in Erwägung:
\n 1.
Die örtliche Zuständigkeit gehört zu den Prozessvoraussetzungen (