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\n \n \n Kantonsgericht Schwyz
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Urteil vom 7. März 2022\n
ZK1 2021 25\n
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\n \n \n Mitwirkend
| \n Kantonsgerichtsvizepräsident lic. iur. Stefan Weber, Kantonsrichter Pius Schuler, Jörg Meister, Josef Reichlin und lic. iur. Jeannette Soro, Gerichtsschreiberin lic. iur. Gabriela Thurnherr.
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\n \n \n In Sachen
| \n A.________, Kläger und Berufungsführer, vertreten durch Rechtsanwältin B.________, gegen C.________, Beklagter und Berufungsgegner, vertreten durch Rechtsanwalt D.________,
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\n \n \n betreffend
| \n Unterhaltsklage (Verwandtenunterstützung)
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\n (Berufung gegen das Urteil des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe vom 17. März 2021, ZEV 2019 19);-
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\n hat die 1. Zivilkammer,
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\n nachdem sich ergeben:
\n A.
Der Berufungsgegner ist der Sohn von E.________ sel., die seit dem 28. Juli 2014 im Senioren- und Pflegeheim F.________ GmbH lebte (Vi-act. KB 3). Der Berufungsführer gewährte E.________ sel. mit Bescheid vom 12. November 2014 ab 13. Oktober 2014 Sozialhilfeleistungen (Vi-act. KB 3). Sie verstarb am ________ 2017 (vgl. Vi-act. KB 7, S. 2).
\n a)
Mit Klage vom 4. März 2019 beantragte der Berufungsführer Folgendes (Vi-act. A/I):
\n 1.
Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger Unterhalt für Frau E.________ für den Zeitraum vom 01.01.2016 bis ________2017 in Höhe von EUR 15’873.56 nebst Zinsen in Höhe von 5 % über dem Basiszinssatz ab dem 27.04.2017 zu zahlen.
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\n 2.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen der beklagten Partei.
\n Der Berufungsgegner beantragte mit Klageantwort vom 12. Juni 2019 die Abweisung der Klage, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. Mehrwertsteuer zu Lasten des Klägers (Vi-act. A/II).
\n Am 26. Juli 2019 nahm der Berufungsführer Stellung zum Nichteintretensantrag (Vi-act. A/III), woraufhin der Berufungsgegner am 11. Oktober 2019 seinerseits eine Stellungnahme einreichte (Vi-act. A/IV). Mit Verfügung vom 28. Januar 2020 wies der Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe den Nichteintretensantrag des Berufungsgegners ab (Vi-act. D/1).
\n b)
Mit Replik vom 29. Juni 2020 (Vi-act. A/V) und Duplik vom 31. August 2020 (Vi-act. A/VI) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest. Sie verzichteten am 6. Oktober 2020 (Berufungsgegner, Vi-act. E/3) bzw. am 6. Oktober 2020 (Berufungsführer, Vi-act. E/34) auf eine mündliche Verhandlung. Mit Urteil vom 17. März 2021 wies der Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe die Klage vollumfänglich ab und auferlegte die Kosten dem Berufungsführer (Vi-act. A).
\n B.
Dagegen erhob der Berufungsführer am 3. Mai 2021 Berufung mit folgenden Anträgen (KG-act. 1):
\n 1.
Das Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 17.03.2021, ZEV 2019 19 sei aufzuheben und das vor erster Instanz gestellte Rechtsbegehren in dieser Höhe gut zu heissen, welches lautete:
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\n 2.
Der Berufungsbeklagte wird verurteilt, an den Berufungskläger Unterhalt für Frau E.________ für den Zeitraum vom 01.01.2016 bis ________2017 in Höhe von EUR 15’873.56 nebst Zinsen in Höhe von 5 % über dem Basiszinssatz ab dem 27.04.2017 zu zahlen.
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\n 3.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen des Berufungsbeklagten (inklusive Mehrwertsteuer).
\n Mit Berufungsantwort vom 7. Juni 2021 beantragte der Berufungsgegner die Abweisung der Berufung sowie die Bestätigung des angefochtenen Entscheids und die vollumfängliche Abweisung der Klage unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Berufungsführers (KG-act. 7);-
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\n in Erwägung:
\n 1.
Die örtliche (