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\n \n \n Kantonsgericht Schwyz
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Beschluss vom 24. Februar 2022\n
ZK1 2021 7\n
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\n \n \n Mitwirkend
| \n Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner, Kantonsrichter Pius Schuler, Jörg Meister, Josef Reichlin und lic. iur. Jeannette Soro, Gerichtsschreiber lic. iur. Mathis Bösch.
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\n \n \n In Sachen
| \n A.________ AG, Klägerin und Berufungsführerin, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, gegen 1. C.________, 2. D.________, Beklagte und Berufungsgegner, vertreten durch Rechtsanwalt E.________,
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\n \n \n betreffend
| \n Forderung
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\n (Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts March vom 16. Dezember 2020, ZGO 2017 20);-
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\n hat die 1. Zivilkammer,
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\n nachdem sich ergeben und in Erwägung:
\n 1.
Die A.________ AG, Eigentümerin der F.________ AG, verpflichtete sich mit Vorvertrag vom 15. Februar 2016, den Betriebsübergang der F.________ AG per 1. März 2016 (Stichtag) auf die Gebrüder C+D.________ rechtlich unmittelbar nach Abschluss des Vertrages in die Wege zu leiten und voraussichtlich bis Ende Mai 2016 in grundsätzlich folgenden Schritten abzuschliessen (KB 4 RN 8):
\n 8.01 Übertragung des Betriebsvermögens F.________ AG (inklusive Konto C+D.________) auf eine Gesellschaft im direkten oder indirekten Eigentum der A.________ AG.
\n 8.02
Gleichzeitige Umfirmierung dieser neuen Betriebsgesellschaft in G.________ AG und der F.________ AG in H.________ AG.
\n 8.03
Gleichzeitiger Verkauf der G.________ AG an die Gebrüder C+D.________ (siehe dazu nachfolgend Abschnitt C).
\n 8.04
Vorgängiger Abschluss eines Mietvertrags zwischen H.________ AG (als Vermieterin) und G.________ AG (als Mieterin; siehe dazu nachfolgend Abschnitt D).
\n Der Abschluss der Betriebsübergabe scheiterte in der Folge und die Gesellschaft klagte in Prosequierung eines vorsorglichen Massnahmeentscheides (ZES 2017 182) beim Bezirksgericht March gegen die Brüder auf Mietzinsausstände Februar 2017 bis April 2017 von total Fr. 60‘000.00 und Kreditorenausstände etc. von Fr. 21‘408.80 bzw. Fr. 392‘982.08. Mit Klageantwort vom 24. November 2017 erhoben die Beklagten Widerklage und forderten Fr. 290‘000.00, mindestens Fr. 248‘483.70 sowie Fr. 105‘000.00. Das Bezirksgericht March wies mit Urteil vom 16. Dezember 2020 die Klage ab und verpflichtete die Klägerin als Widerbeklagte, den Beklagten Fr. 290‘000.00 und Fr. 135‘000.00 zu bezahlen. Im Übrigen wies das Gericht auch die Widerklage ab. Gegen dieses Urteil reichte die Klägerin beim Kantonsgericht am 1. Februar 2021 Berufung mit folgenden Anträgen ein:
\n 1.
Das Urteil des Bezirksgerichts March vom 16. Dezember 2020 sei vollumfänglich aufzuheben und die Klage vollumfänglich gutzuheissen und die Widerklage vollumfänglich abzuweisen, soweit auf die Widerklage eingetreten werden kann.
\n 2.
Eventualiter sei das Urteil des Bezirksgerichts March vom 16. Dezember 2020 vollumfänglich aufzuheben und an die Vorinstanz zur Neubeurteilung zurückzuweisen.
\n 3.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt) zu Lasten der Berufungsbeklagten.
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\n In prozessualer Hinsicht beantragt die Berufungsführerin, eine mündliche Hauptverhandlung durchzuführen, die Parteien einzuvernehmen und weitere Beweismittel abzunehmen sowie sämtliche Akten des vorinstanzlichen Verfahrens und sämtliche Akten der Strafverfahren beizuziehen. Die Berufungsgegner beantragen, die Berufung vollumfänglich abzuweisen und das angefochtene Urteil zu bestätigen. Ausserdem verlangen sie die Abweisung der prozessualen Anträge der Berufungsführerin (KG-act. 9). Die Parteien haben je zweimal weiter Stellung genommen (KG-act. 25, 33, 38 und 43).
\n 2.
Gemäss