\n
\n
\n \n \n Kantonsgericht Schwyz
| \n 1
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
Urteil vom 23. September 2024\n
ZK1 2023 40\n
\n
\n
\n \n \n Mitwirkend
| \n Kantonsgerichtspräsident Reto Heizmann, Kantonsrichter Pius Schuler, Josef Reichlin, Jeannette Soro und Daniela Brüngger, Gerichtsschreiber Alen Draganovic.
| \n
\n \n
\n
\n
\n \n \n In Sachen
| \n 1. A.________ AG, Klägerin, 2. B.________, Kläger, 3. C.________, Klägerin, alle vertreten durch Rechtsanwälte D.________ und E.________, gegen 1. F.________, Beklagte, 2. G.________, Beklagter, 3. H.________, Beklagte,
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n \n \n betreffend
| \n Persönlichkeitsrechtsverletzung und UWG-Verstoss
| \n
\n \n
\n (Klage vom 15. November 2023);-
\n
\n hat die 1. Zivilkammer,
\n
\n nachdem sich ergeben und in Erwägung:
\n 1.
Am 23. Mai 2023 reichten die Kläger ein Gesuch um Erlass superprovisorischer bzw. vorsorglicher Massnahmen betreffend Persönlichkeitsrechtsverletzung und UWG-Verstoss ein (
GPR 2023 3, KG-act. 1). Mit Verfügung vom 25. Mai 2023 wurde das Gesuch um superprovisorische und mit Verfügung vom 2. Oktober 2023 dasjenige um vorsorgliche Massnahmen gutgeheissen (
GPR 2023 3, KG-act. 5 und 26). Am 16. November 2023 reichten die Kläger die Klage in der Hauptsache ein und beantragten Folgendes (KG-act. 1):
\n 1.
Es seien die Beklagten 1-3 im Sinne einer Beseitigung anzuweisen, die Websites „I.________.org“ sowie „J.________.com“ zu deaktivieren und jegliche andere von ihnen verantworteten Veröffentlichungen (inkl. „Petitionssammlungen“) im Internet zu diesem Thema zu löschen, darunter die folgenden:
\n
\n
X (vormals Twitter):\n
\n […]
\n
\n
Instagram:\n
\n […]
\n
\n
Facebook:\n
\n […]
\n
\n
TikTok:\n
\n […]
\n
\n
Snapchat:\n
\n […]
\n
\n
YouTube:\n
\n […]
\n
\n
Telegram:\n
\n […]
\n
\n
Tumblr:\n
\n […]
\n
\n
Weitere Fundstellen im Internet:\n
\n […]
\n
\n
Petitionssammlungen via:\n
\n […]
\n
\n Den Beklagten 1-3 sei zu untersagen, herabsetzende, wahrheitswidrige und/oder ehrverletzende, rufschädigende Äusserungen über die Kläger rund um den Themenkomplex „K.________“, „violence against women and children“, „female abuser“ etc. öffentlich zu verbreiten – sei es über digitale, sei es über analoge Kanäle –, d.h. insbesondere keine kontexuelle Verbindung der Kläger 1-3 (Firma/Namen) mit den nachfolgenden Begriffen – in jedweder Sprache – irgendwelcher Art zu schaffen: „abuse“ (bzw. dt.: Missbrauch), „violence against women and children“ (bzw. dt.: Gewalt gegen Frauen und Kinder), „female abuser“ (bzw. dt.: Missbrauch von Frauen).
\n
\n Ebenfalls sei den Beklagten 1-3 die Verwendung/Verbreitung von grafischen Darstellungen/Icons zu verbieten, wie insbesondere das Icon, bei dem ein L.________ in einem Wappenschild abgebildet ist – verbunden mit dem Text: M.________:
\n
\n [Logo]
\n
\n alles zudem unter Androhung einer Ordnungsbusse nach