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Kantonsgericht Schwyz
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\n Urteil vom 17. Dezember 2024
\n ZK1 2024 18
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Mitwirkend
Kantonsgerichtsvizepräsident Jonas Rüegg,
Kantonsrichter Pius Schuler, Josef Reichlin,
Jeannette Soro und Daniela Brüngger,
Gerichtsschreiberin Michelle Mettler.
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In Sachen
A.________,
Beklagter und Berufungsführer,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
 
gegen
 
C.________,
Kläger und Berufungsgegner,
vertreten durch Rechtsanwalt D.________,
 
 
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betreffend
Forderung
\n (Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 23. April 2024,
\n ZGO 2022 39);-
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\n hat die 1. Zivilkammer,
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\n nachdem sich ergeben und in Erwägung:
\n 1. a) Der Kläger reichte am 6. Dezember 2022 beim Bezirksgericht Höfe Klage gegen den Beklagten ein und stellte folgende Rechtsbegehren
\n (Vi-act. A.I):
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  1. Der Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger den Betrag von Fr. 335’000.00 zuzüglich 10 % Zins seit dem 28. Juni 2022 auf den Betrag von Fr. 335’000.00 zu bezahlen.
  2. \n
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    \n
  1. In der Betreibung Nr. xx des Betreibungsamts Höfe (Zahlungsbefehl vom 29. Juli 2022) sei der Rechtsvorschlag im Umfang von Fr. 335’000.00 zuzüglich 10 % Zins seit dem 28. Juni 2022 auf den Betrag von Fr. 335’000.00 aufzuheben.
  2. \n
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    \n
  1. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST und Fr. 195.30 Betreibungskosten) zu Lasten des Beklagten.
  2. \n
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\n Mit Klageant­wort vom 7. März 2023 beantragte der Beklagte was folgt
\n (Vi-act. A.II):
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  1. Die Klage resp. die klägerischen Rechtsbegehren vom 6. Dezember 2022 seien vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.
  2. \n
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  1. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich 7,7 % MWST) zu Lasten des Klägers.
  2. \n
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\n Anlässlich der Hauptverhandlung vom 2. November 2023 stellte der Kläger folgende Rechtsbegehren (Vi-act. A.III):
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  1. Der Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger den Betrag von Fr. 335’000.00 zuzüglich 10 % Zins seit dem 28. Juni 2022 zu bezahlen.
  2. \n
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  1. In der Betreibung Nr. xx des Betreibungsamts Höfe (Zahlungsbefehl vom 29. Juli 2022) sei der Rechtsvorschlag im Umfang von Fr. 335’000.00 zuzüglich 10 % Zins seit dem 28. Juni 2022 aufzuheben.
  2. \n
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  1. Eventualiter sei der Beklagte zu verpflichten, dem Kläger den Betrag von Fr. 335’000.00 zuzüglich 5 % Zins seit dem 24. März 2021 zu bezahlen, und es sei der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xx des Betreibungsamts Höfe (Zahlungsbefehl vom 29. Juli 2022) in diesem Umfang aufzuheben.
  2. \n
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  1. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST und Fr. 195.30 Betreibungskosten) zu Lasten des Beklagten.
  2. \n
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\n Der Beklagte hielt anlässlich der Hauptverhandlung vom 2. November 2023 an seinen bisherigen Anträgen fest (Vi-act. D.7 S. 2 Ziff. 3).
\n Mit Urteil vom 23. April 2024 erkannte das Bezirksgericht Höfe Folgendes (angefochtenes Urteil):
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  1. Der Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger Fr. 335’000.00 zuzüglich Zins zu 10 % seit 28. Juni 2022 zu bezahlen.
  2. \n
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  1. Im obgenannten Umfang wird der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xx des Betreibungsamtes Höfe beseitigt.
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  1. [Gerichtskosten.]
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  1. [Parteientschädigung.]
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  1. [Rechtsmittel.]
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  1. [Zufertigung.]
  2. \n
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\n b) Dagegen erhob der Beklagte (nachfolgend auch Berufungsführer genannt) am 31. Mai 2024 (Postaufgabe: 3. Juni 2024) Berufung ans Kantonsgericht und stellte folgende Rechtsbegehren (KG-act. 1):
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  1. Das Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 23. April 2024
    \n (ZGO 2022 39) sei aufzuheben und die Klage vom
    \n 6. Dezember 2022 sei vollumfänglich abzuweisen.
  2. \n
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  1. Eventualiter sei das Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom
    \n 23. April 2024 (ZGO 2022 39) aufzuheben und die Angelegenheit sei zur Durchführung eines Beweisverfahrens betreffend vereinbartem Erlass der Darlehensrückzahlung bzw. zur Neubeurteilung an die
    \n Vor­instanz zurückzuweisen.
  2. \n
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  1. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich 8,1 % MWST) zulasten des Klägers und Berufungsgegners und unter Neuverlegung der Prozesskosten betreffend das vor­instanzliche Verfahren.
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\n Der Kläger (nachfolgend auch Berufungsgegner genannt) beantragte mit Berufungsant­wort vom 4. Juli 2024 die Abweisung der Berufung unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich MWST) zulasten des Berufungsführers (KG-act. 6).
\n 2. a) Die Vor­instanz erachtete folgenden Sachverhalt als erstellt: Zwischen den Parteien bestehe ein dahingehender Konsens, dass der Kläger dem Beklagten den Betrag von Fr. 250’000.00 als Darlehen gewährt habe und den Beklagten die Pflicht zur Rückerstattung des genannten Betrags treffe. Die Essentialia des Darlehensvertrags im Sinn von