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\n \n \n Kantonsgericht Schwyz
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Urteil vom 10. März 2026\n
ZK1 2025 37\n
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\n \n \n Mitwirkend
| \n Kantonsgerichtsvizepräsident Jonas Rüegg, Kantonsrichter Pius Schuler, Josef Reichlin, Jeannette Soro und Daniela Brüngger, Gerichtsschreiber Mathis Bösch.
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\n \n \n In Sachen
| \n A.________ AG, Beklagte und Berufungsführerin, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, gegen C.________, Klägerin und Berufungsgegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt D.________,
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\n \n \n betreffend
| \n Forderung
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\n (Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Küssnacht vom 21. August 2025, ZGO 2021 8);-
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\n hat die 1. Zivilkammer,
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\n nachdem sich ergeben und in Erwägung:
\n 1.
a) Mit Urteil vom 21. August 2025 verpflichtete das Bezirksgericht Küssnacht die Beklagte, der Klägerin Fr. 295’486.50 nebst Zins von 5 % seit 16. November 2021 sowie Fr. 77’845.40 zu bezahlen (angef. Urteil Dispositivziffer 1a), und beseitigte in der Betreibung Nr. xx des Betreibungskreises Altendorf Lachen insoweit den Rechtsvorschlag (angef. Urteil Dispositivziffer 1b). Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 25’722.60 wurden im Umfang von Fr. 16’719.70 der Beklagten und im Umfang von Fr. 9’002.90 der Klägerin auferlegt (angef. Urteil Dispositivziffer 2a). Ausserdem verpflichtete das Bezirksgericht Küssnacht die Beklagte, der Klägerin eine Parteientschädigung in Höhe von Fr. 6’300.00 inkl. Auslagen zu bezahlen (angef. Urteil Dispositivziffer 2b).
\n b)
Die Beklagte erhob gegen dieses Urteil am 26. September 2025 Berufung beim Kantonsgericht. Sie stellte die Rechtsbegehren, Dispositivziffer 1a des Urteils sei aufzuheben und die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin (nur) Fr. 152’986.50 nebst Zins von 5 % seit 16. November 2021 sowie Fr. 77’845.40 zu bezahlen, eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Ausserdem seien die Dispositivziffern 2a und b des Urteils aufzuheben und die Kosten- und Entschädigungsfolgen des erstinstanzlichen Verfahrens entsprechend dem Ausgang des Berufungsverfahrens neu zu regeln (KG-act. 1). Die Klägerin beantragte, die Berufung sei abzuweisen und das angefochtene Urteil zu bestätigen (KG-act. 10). Die Berufungsführerin verzichtete auf weitere Gegenbemerkungen (KG-act. 14).
\n 2.
Das angefochtene Urteil betrifft die Restanz eines von der Beklagten für den Erwerb einer Landfläche von 7’250 m2 der Klägerin geschuldeten Preises von Fr. 14’500’000.00. Die Berufungsführerin beanstandet das Urteil insoweit, als die Vorinstanz die durch die Klägerin angeblich bewusst verschwiegene Tatsache einer voraussichtlichen Abtretung von 75 m2 des gekauften Landes an den Kanton für den Ausbau der Kantonsstrasse unberücksichtigt gelassen habe. Die Vorinstanz habe den ausdrücklich geltend gemachten Tatbestand der absichtlichen Täuschung nach