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\n \n \n Kantonsgericht Schwyz
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Urteil vom 29. Juli 2025\n
ZK1 2025 5\n
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\n \n \n Mitwirkend
| \n Kantonsgerichtsvizepräsidentin Daniela Pérez-Steiner, Kantonsrichter Pius Schuler, Jeannette Soro, Daniela Brüngger und Jörg Meister, Gerichtsschreiber Mathis Bösch.
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\n \n \n In Sachen
| \n A.________, Klägerin und Berufungsführerin, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, gegen C.________, Beklagter und Berufungsgegner, vertreten durch Rechtsanwalt D.________,
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\n \n \n betreffend
| \n Ausweisung (Pachtobjekte)
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\n (Berufung gegen das Teilurteil des Einzelrichters am Bezirksgericht March vom 11. Dezember 2024, ZEV 2021 64);-
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\n hat die 1. Zivilkammer,
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\n nachdem sich ergeben und in Erwägung:
\n 1.
Mit Teilurteil vom 11. Dezember 2024 stellte der Einzelrichter am Bezirksgericht March im Ausweisungsverfahren der Parteien fest, dass der landwirtschaftliche Pachtvertrag des ehemaligen E.________ zwischen der Klägerin und deren Partner (Verpächter) einerseits und dem Beklagten (Pächter) andererseits vom 30. Januar 2017 am 31. August 2020 (KB 4) mangels Wichtigkeit der geltend gemachten Gründe nicht gültig gekündigt worden sei (Disp.-Ziff. 1). Die inzwischen allein als Klägerin auftretende A.________ beantragt mit rechtzeitiger Berufung, Dispositivziffer 1 dieses Teilurteils aufzuheben und festzustellen, dass die Kündigung gültig sei, eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Der Beklagte verlangt, die Berufung sei abzuweisen und das angefochtene Teilurteil zu bestätigen (KG-act. 7). Die Berufungsführerin nahm nochmals Stellung (KG-act. 12).
\n 2.
Ist die Erfüllung des Vertrags für eine Partei aus wichtigen Gründen unzumutbar geworden, so kann sie die Pacht auf den folgenden Frühjahrs- oder Herbsttermin schriftlich kündigen (