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\n \n \n Kantonsgericht Schwyz
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Beschluss vom 22. April 2021\n
ZK2 2020 71\n
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\n \n \n Mitwirkend
| \n Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann, Kantonsrichterinnen Dr. Veronika Bürgler Trutmann und Bettina Krienbühl, Gerichtsschreiber lic. iur. Claude Brüesch.
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\n \n \n In Sachen
| \n A.________ GmbH, Beklagte und Beschwerdeführerin, gegen B.________, Kläger und Beschwerdegegner,
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\n \n \n betreffend
| \n Forderung
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\n (Beschwerde gegen das Urteil des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe vom 30. Oktober 2020, ZEV 2020 52);-
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\n hat die 2. Zivilkammer,
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\n nachdem sich ergeben und in Erwägung:
\n 1.
a) B.________ reichte mit Eingabe vom 7. September 2020 beim Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe gegen die A.________ GmbH Klage ein mit folgenden Rechtsbegehren (Vi-act. A/I):
\n Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger zu bezahlen:
\n CHF 3'209.10 nebst 5 % Zins seit 18.05.2020 und CHF 65.30 Betreibungskosten in der Betreibung Nr. xx des Betreibungsamtes Höfe.
\n CHF 300.00 Gebühren aus dem Schlichtungsverfahren des Vermittleramtes Höfe.
\n Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xx des Betreibungsamtes Höfe (Zahlungsbefehl vom 22.06.2020) sei aufzuheben.
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Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten.
\n Am 15. September 2020 liess die A.________ GmbH der Vorinstanz eine Stellungnahme zukommen, welche nicht unterzeichnet war (Vi-act. A/IIa). Erst mit Eingabe vom 14. Oktober 2020 (Vi-act. A/IIb) und somit nach Ablauf der bis zum 2. Oktober 2020 angesetzten Nachfrist (Vi-act. E5) und also verspätet reichte die A.________ GmbH eine unterzeichnete Stellungnahme ein.
\n Mit Urteil vom 30. Oktober 2020 hiess der Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe die Klage teilweise gut und verpflichtete die A.________ GmbH, B.________ Fr. 3'209.10 zuzüglich Zins zu 5 % seit 17. Juli 2020 zu bezahlen. Im Übrigen wies er die Klage ab. Die Gerichtskosten von Fr. 700.00 auferlegte er der A.________ GmbH und verpflichtete diese, B.________ eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 400.00 zu bezahlen.
\n b)
Gegen dieses Urteil erhob die A.________ GmbH (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 5. November 2020 Beschwerde mit dem Antrag, die Klage sei abzuweisen (KG-act. 1). Am 6. November 2020 wurde der Beschwerdeführerin Gelegenheit eingeräumt, innert Rechtsmittelfrist die Beschwerde zu unterzeichnen und zu verbessern (KG-act. 5). Am 16. November 2020 und somit innert der 30-tägigen Rechtsmittelfrist reichte die Beschwerdeführerin eine unterzeichnete und verbesserte Beschwerdeschrift ein (KG-act. 7). B.________ (nachfolgend: Beschwerdegegner) liess der Beschwerdekammer keine Beschwerdeantwort zukommen (KG-act. 8).
\n 2.
Die Vorinstanz führte aus, weil die Beschwerdeführerin keine genügende Rechtsschrift eingereicht habe, sei sie mit der Stellungnahme zur Klageschrift ausgeschlossen, weshalb das Gericht gemäss