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\n \n \n Kantonsgericht Schwyz
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Verfügung vom 11. März 2021\n
ZK2 2020 86\n
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\n \n \n Mitwirkend
| \n Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner, Gerichtsschreiberin lic. iur. Antoinette Hürlimann.
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\n \n \n In Sachen
| \n A.________, Klägerin und Beschwerdeführerin, gegen B.________, Beklagter und Beschwerdegegner,
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\n \n \n betreffend
| \n Fristwiederherstellung
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\n (Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Schwyz vom 30. November 2020, ZEV 2020 21);-
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\n hat die Kantonsgerichtsvizepräsidentin,
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\n nachdem sich ergeben und in Erwägung:
\n 1.
a) Am 10. Juni 2020 erhob A.________ (nachfolgend: Klägerin) beim Einzelrichter am Bezirksgericht Schwyz wie folgt Klage gegen B.________ (nachfolgend: Beklagter; Vi-act. 1):
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Die Gegenpartei sei zu verpflichten, der Klägerschaft wegen ganz oder teilweise ausstehender Mietzinse von September 2018 bis Mai 2020 den Betrag von 11185 CHF zuzüglich Zins zu 5 % p.a. ab Fälligkeitsdatum.
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Der Rechtsvorschlag der Betreibung Nr. xx gegen B.________ vom Betreibungsamt Arth sei aufzuheben. Kosten vom Rechtsvorschlag zu Lasten der Gegenpartei
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Die Gegenpartei habe den Zugang zum Wasserzähler frei zu machen und seine Sachen wegzuräumen
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Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Gegenpartei
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\n Nach Eingang der Klageantwort, womit der Beklagte die Abweisung der Klage beantragte (Vi-act. 5), lud der Einzelrichter die Parteien zur Hauptverhandlung auf den 24. September 2020, 08.30 Uhr vor (Vi-act. 7), welche ohne Beisein der Klägerin durchgeführt wurde (HVP S. 1). Mit Datum vom 5. Oktober 2020 (Datum Posteingang) stellte die Klägerin ein Wiederherstellungsgesuch bzw. ersuchte um eine Fristverlängerung zwecks Einreichung weiterer Unterlagen (Vi-act. 12). Mit Stellungnahme vom 19. Oktober 2020 (Datum Posteingang) beantragte der Beklagte die Abweisung des Gesuchs (Vi-act. 14), wozu sich die Klägerin am 26. Oktober 2020 (Datum Posteingang) Gegenbemerkungen einreichte (Vi-act. 17). Mit Verfügung vom 30. November 2020 wies der Einzelrichter das Fristwiederherstellungsgesuch ab.
\n b)
Dagegen erhob die Klägerin am 21. Dezember 2020 (Datum Postaufgabe) Beschwerde beim Kantonsgericht Schwyz und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache zwecks Ansetzung einer neuen Verhandlung an die Vorinstanz zurückzuweisen (KG-act. 1). Es ging keine Beschwerdeantwort ein (vgl. KG-act. 4-6). Mit Eingabe vom 4. März 2021 reichte die Klägerin weitere Belege ein (KG-act. 9).
\n 2.
Die Beschwerdefrist gegen eine prozessleitende Verfügung beträgt zehn Tage (