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Kantonsgericht Schwyz
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\n Urteil vom 14. September 2022
\n STK 2021 48
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Mitwirkend
Kantonsgerichtsvizepräsident lic. iur. Stefan Weber,
Kantonsrichter lic. iur. Walter Züger, Reto Fedrizzi,
Bettina Krienbühl und Dr. Stephan Zurfluh,
Gerichtsschreiberin lic. iur. Gabriela Thurnherr.
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In Sachen
A.________,
Beschuldigter und Berufungsführer,
erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt B.________,
 
gegen
 
1. Staatsanwaltschaft, 3. Abteilung, Postfach 128, Bahnhofstrasse 4, 8832 Wollerau,
 Anklagebehörde und Berufungsgegnerin,
 vertreten durch Staatsanwältin C.________,
2. D.________,
 Privatklägerin und Berufungsgegnerin,
3. E.________,
 Privatkläger und Berufungsgegner,
 Ziff. 2 und 3 vertreten durch Rechtsanwalt F.________,
 
 
betreffend
Gläubigerschädigung durch Vermögensminderung
\n (Berufung gegen das Urteil des Strafgerichts vom 17. Juni 2021, SEO 2020 4);-
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\n hat die Strafkammer,
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\n nachdem sich ergeben und in Erwägung:
\n 1. Die Privatklägerschaft betrieb den Berufungsführer am 25. November 2016 für Parteienschädigungen zweier Gerichtsverfahren im Totalbetrag von Fr. 1‘600.00 zzgl. Zins (U-act. 3.1.03, Beilage 4). Am 6. Januar 2017 stellte sie das Fortsetzungsbegehren (U-act. 3.1.03, Beilage 6). Gemäss Pfändungsurkunde vom 16. August 2017 konnten lediglich Gegenstände im Totalwert von Fr. 850.00 gepfändet werden (U-act. 3.1.03, Beilage 8). Am 31. August 2017 reichte die Privatklägerschaft bei der Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige gegen den Berufungsführer ein (U-act. 3.1.01). Er soll im Laufe des Pfändungsverfahrens sämtliche Inhaberaktien der H.________ AG an I.________ verpfändet und damit seine Gläubiger, die Privatklägerschaft, geschädigt haben. Mit Strafbefehl vom 30. November 2018 sprach die damals zuständige Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln den Berufungsführer schuldig der Gläubigerschädigung durch Vermögensverminderung (