\n
\n
\n \n \n Kantonsgericht Schwyz
| \n 1
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
Beschluss vom 10. Februar 2023\n
BEK 2022 100\n
\n
\n
\n \n \n Mitwirkend
| \n Kantonsgerichtsvizepräsident lic. iur. Stefan Weber, Kantonsrichterinnen Clara Betschart und lic. iur. Ilaria Beringer, Gerichtsschreiber lic. iur. Mathis Bösch.
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n \n \n In Sachen
| \n 1. A.________, 2. B.________, Privatkläger und Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt C.________, gegen 1. Staatsanwaltschaft, 2. Abteilung, Postfach 1201, 6431 Schwyz, Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdegegnerin, vertreten durch Staatsanwalt D.________, 2. E.________, Beschuldigte und Beschwerdegegnerin, erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt F.________,
| \n
\n \n
\n
\n
\n \n \n betreffend
| \n Nichtanhandnahme Strafverfahren
| \n
\n \n
\n (Beschwerde gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 9. Juni 2022, SU 2022 3674);-
\n
\n
\n
\n hat die Beschwerdekammer,
\n
\n nachdem sich ergeben und in Erwägung:
\n 1.
Die Beschwerdeführer stellten am 6. November 2021 gegen die Beschuldigte Strafantrag wegen „Falsche Anschuldigung und alle weiteren in Frage kommenden Straftatbestände“ in Brunnen am 14. August 2021 (U-act. 8.1.006). Im polizeilichen Ermittlungsverfahren wurden die Beschwerdeführer am 11. Dezember 2021 und 15. Januar 2022 sowie danach die Beschuldigte am 7. März 2022 befragt (U-act. 8.1.002-005). Dabei reichten die Beschwerdeführer Schriftdokumente zu den Akten (U-act. 8.1.001 S. 3 f.), namentlich das inkriminierte mit E-Mail vom 15. August 2021 an die Stockwerkeigentümer versandte Protokoll/Vorprotokoll einer Ausschuss-Sitzung vom 12. August 2021 (U-act. 8.1.012). Danach rapportierte die Polizei den Vorfall der Staatsanwaltschaft (U-act. 8.1.001). Diese verfügte am 9. Juni 2022, gegen die Beschuldigte keine Strafuntersuchung wegen übler Nachrede (