\n
\n \n \n \n \n \n \n \n
Kantonsgericht Schwyz
1
\n  
\n  
\n  
\n  
\n
\n  
\n Urteil vom 16. Mai 2022
\n BEK 2022 18
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
Mitwirkend
Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner,
Kantonsrichter Josef Reichlin und Bettina Krienbühl,
Gerichtsschreiberin lic. iur. Antoinette Hürlimann, LL.M.
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
In Sachen
A.________,
Beschuldigter und Berufungsführer,
erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt B.________,
 
gegen
 
Staatsanwaltschaft (vormals Staatsanwaltschaft Innerschwyz),
2. Abteilung, Postfach 1201, Schmiedgasse 21, 6431 Schwyz,
Anklagebehörde und Berufungsgegnerin,
vertreten durch Staatsanwältin C.________,
 
 
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
betreffend
Widerhandlung gegen die Gesundheitsverordnung (aGesV) und das Heilmittelgesetz (HMG); zweiter Rechtsgang
\n (Berufung gegen das Urteil der Einzelrichterin am Bezirksgericht Schwyz vom 28. Februar 2018, SEO 2014 34);-
\n  
\n  
\n hat die Beschwerdekammer,
\n
\n nachdem sich ergeben:
\n A. Mit Strafverfügung Nr. SV2409/10 vom 6. Dezember 2010 des damaligen Bezirksamts Schwyz wurde A.________ (nachfolgend Beschuldigter) der mehrfachen vorsätzlichen Widerhandlung gegen die Gesundheitsverordnung (heute: Gesundheitsgesetz [GesG], SRSZ 571.110) und das Heilmittelgesetz für schuldig befunden. Weil der Beschuldigte dagegen Einsprache erhoben hatte, klagte ihn das Bezirksamt am 22. Dezember 2010 beim Bezirksgericht Schwyz wie folgt an (SGO 2011 10; Vi-act. 1):
\n 1. der mehrfachen vorsätzlichen Widerhandlung gegen die Gesundheitsverordnung
\n im Sinne von