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III 2017 210
 
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Entscheid vom 23. Februar 2018
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
 
MLaw Philipp Mazenauer, a.o. Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. Patrick Schönbächler,
\n Hauptplatz 7, Postfach 46, 6431 Schwyz,
 
 
gegen
 
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB)
Ausserschwyz, Eichenstrasse 2, 8808 Pfäffikon,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
ZGB (Aufhebung des Aufenthaltsbestimmungsrechts /
\n Unterbringung einer Minderjährigen)
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Sachverhalt:
\n A. C.________ (geb. 15.11.2000) ist die Tochter von A.________ (Jahrgang 1964), welche seit Oktober 2011 mit D.________ (Jahrgang 1958) verheiratet ist. Zu ihrem Vater E.________ hatte C.________ nach der Aktenlage seit ca. 2013 wenig Kontakt (Vi-act. 1.3, S. 2). In einer Gefährdungsmeldung vom 2. Juli 2017 an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Ausserschwyz berichtete A.________, welcher die alleinige elterliche Sorge über C.________ zusteht, dass ihre Tochter u.a. sich nicht an Regeln halte, die Lehre abgebrochen und sich verschuldet habe sowie mehrmals von zu Hause weggelaufen sei (Vi-act. 1.2).
\n B. Nach Besprechungen vom 3. August 2017 mit A.________ und vom 21. August 2017 mit C.________ beabsichtigte die KESB Ausserschwyz, in Absprache mit den Betroffenen, eine Platzierung der Jugendlichen in der Beobachtungsstation FoyersBasel vorzunehmen (vgl. Vi-act. 1.3 und 1.15). Das Vorstellungsgespräch wurde für den 24. August 2017 vereinbart (Vi-act. 1.16 f.). Kurz vor diesem Termin unterbreitete A.________ der KESB Ausserschwyz mit Email vom 22. August 2017 einen Fragenkatalog und machte u.a. geltend, sie gehe davon aus, dass die Kosten der Einrichtung nicht auf die Eltern überwälzt würden und falls doch, müsse vorab die Finanzierbarkeit durch die Eltern abgeklärt werden (Vi-act. 1.19). Mit Email vom 23. August 2017 forderte A.________ die KESB Ausserschwyz auf, sich für die Rückführung der aktuell bei einer anderen Familie (F.________) in G.________ lebenden Tochter einzusetzen und dafür besorgt zu sein, dass C.________ am RAV Programm Kompass in Goldau teilnehme, derweil ein Vorstellungsbesuch in Basel wenig sinnvoll sei (Vi-act. 1.24). Daraufhin wurde der Vorstellungstermin im     FoyersBasel abgesagt (Vi-act. 1.26). Am 24. August 2017 besprach einer Delegation der KESB Ausserschwyz mit C.________ eine notfallmässige Platzierung im Jugendheim \"Alte Post\" (Vi-act. 1.35), worüber A.________ telefonisch unterrichtet wurde (Vi-act. 1.37).
\n C. Am 25. August 2017 verfügte die KESB Ausserschwyz, dass der alleinigen Sorgerechtsinhaberin A.________ das Aufenthaltsbestimmungsrecht für ihre Tochter C.________ nach