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\n \n \n III 2018 117
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| \n Entscheid vom 17. Oktober 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin Monica Huber-Landolt, Richterin
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| \n lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n Flurgenossenschaft Chräbelstrasse, z. Hd. B.________, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Korporationsrecht (GV-Beschlüsse)
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Sachverhalt:\n
A. Am 14. Juni 2018 fand die ordentliche Generalversammlung der Flurgenossenschaft Chräbelstrasse statt. Unter anderem waren der Kassa-Bericht und Bericht der Revisoren (Traktandum 5), ein Antrag über den Gemeindebeitrag (Traktandum 7) sowie ein Unterhaltseinzug von Fr. 8'000.-- (Traktandum 8) traktandiert. Die Jahresrechnungen 2015 bis 2017 wurden mit 22 Ja-Stimmen und 1 Nein-Stimme angenommen; den Anträgen betreffend Abrechnung des Gemeindebeitrages sowie Unterhaltseinzug von Fr. 8'000.-- wurde je mit demselben Stimmenverhältnis zugestimmt (Vi-act. 1).
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B. Am 20. Juni 2018 erhebt A.________ beim Regierungsrat des Kantons Schwyz Beschwerde gegen die Beschlüsse der Generalversammlung und beantragt:
\n 1.
Die vorliegende Beschwerde sei als Sprungbeschwerde zu behandeln und an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz weiterzuleiten.
\n 2.
Vorfrageweise sei das Protokoll der Generalversammlung vom 14. Juni 2018 einzufordern und dem Beschwerdeführer zuzustellen.
\n 3.
Die Rechnung 2017 sei einzufordern und dem Beschwerdeführer zuzustellen.
\n 4.
Die Genehmigung des Kassenberichtes sei im Sinne der Begründungen aufzuheben.
\n 5.
Die Genehmigung des Unterhaltseinzuges von Fr. 8'000.-- sei im Sinne der Begründungen aufzuheben.
\n 6.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Flurgenossenschaft.
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C. Mit Verfügung vom 3. Juli 2018 überwies der Regierungsrat die Beschwerde vom 20. Juni 2018 zum Entscheid an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz (§ 52 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974).
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D. Mit Vernehmlassung vom 25. Juli 2018 beantragt die Flurgenossenschaft Chräbelstrasse die Abweisung der Anträge Ziff. 4 bis 6. Der Vernehmlassung legt sie das Protokoll der ordentlichen Generalversammlung vom 14. Juni 2018 bei sowie einen Auszug aus dem Kassenbuch mit der Jahresrechnung 2017, das Reglement zum Erschliessungsplan der Gemeinde Arth sowie das Protokoll der ordentlichen Generalversammlung vom 30. April 2015. Die Vernehmlassung inkl. Beilagen wurde dem Beschwerdeführer am 27. Juli 2018 zugestellt. Eine Stellungnahme dazu reicht er in der Folge nicht ein.
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E. Mit Schreiben vom 29. August 2018 ersuchte der verfahrensleitende Richter den Vorstand der Flurgenossenschaft sowie einen Mitarbeiter des Amtes für Landwirtschaft um schriftliche Auskunft betreffend die Thematik der Abrechnung des Gemeindebeitrages für die Schneeräumung. Die Rückmeldung des Amtes für Landwirtschaft erfolgte am 6. September 2018, jene des Vorstandes am 27. September 2018.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Bei der Flurgenossenschaft Chräbelstrasse bzw. gemäss Statuten 'Flurge-nossenschaft Güterstrasse Kräbel' handelt es sich um eine Flurgenossenschaft gemäss