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\n \n \n III 2018 131
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| \n Entscheid vom 28. November 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin Monica Huber-Landolt, Richterin
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| \n MLaw Darinka Balzarini, a.o. Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwältin Dr.iur. B.________,
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| \n \n \n - C.________, ,
\n Vorinstanz, \n - D.________,
\n Beschwerdegegner, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. E.________, \n | \n
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\n \n \n Gegenstand
| \n ZGB (gemeinsame elterliche Sorge/Mediation)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jahrgang 1986) und D.________ (Jahrgang 1975) sind die getrennt lebenden Eltern von F.________ (geb. 2010). Die elterliche Sorge stand seit der Geburt des gemeinsamen Sohnes der Kindsmutter zu. Mit Schreiben vom 30. Juni 2015 beantragte der Kindsvater bei der C.________ die gemeinsame elterliche Sorge (Vi-act. 318). Mit einer Stellungnahme vom 25. August 2015 ersuchte die Kindsmutter um Abweisung des Gesuchs (Vi-act. 338).
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B. Im Entscheid III 2014 235 vom 25. März 2015 hatte sich das Verwaltungsgericht mit der Ausübung des Besuchsrechts für den Kindsvater zu befassen. Im Dispositiv wurde die Kindsmutter verpflichtet, das damals 4½ jährige Kind jeweils zu den Besuchszeiten nach Luzern (Spielplatz Lido/Verkehrshaus) zum Kindsvater zu bringen bzw. bringen zu lassen und dieser habe F.________ dort abzuholen und bei Besuchsende wieder zur Mutter zurückzubringen (vorbehalten bleibe eine einvernehmliche anderslautende Übergaberegelung, Vi-act. 300).
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C. Mit Eingabe vom 23. Februar 2016 liess A.________ der KESB ... melden, dass es beim letzten Besuchstag am 20. Februar 2016 in Luzern (Areal beim Verkehrshaus) zu einem Vorfall (mit sinngemäss aggressivem Verhalten des Kindsvaters gegenüber F.________) gekommen sei, weshalb einstweilen von der Ausübung des Besuchsrechts abzusehen sei (Vi-act. 381ff.). Am 9. Mai 2016 erstattete A.________ Strafanzeige gegen den Kindsvater wegen Tätlichkeiten und Drohung anlässlich einer Kindsübergabe (Vi-act. 409). In der Folge wartete die KESB … den Ausgang des Strafverfahrens ab; die Besuchstage wurden nicht mehr durchgeführt.
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D. Mit Verfügung vom 18. Januar 2017 stellte die Staatsanwaltschaft Luzern die Strafuntersuchung gegen D.________ wegen Tätlichkeiten und Drohung in Anwendung von