\n
\n
\n
\n
\n \n \n III 2018 161
| \n
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n
| \n Entscheid vom 27. Mai 2019
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
| \n
\n \n
| \n Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin Monica Huber-Landolt, Richterin
| \n
\n \n
| \n lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Parteien
| \n \n \n - A.________,
\n - B.________,
\n - C.________,
\n - D.________,
\n - E.________,
\n Beschwerdeführer, \n alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. F.________,
| \n
\n \n
| \n gegen
| \n
\n \n
| \n \n \n - Baubehörde Rothenthurm,
\n - Amt für Raumentwicklung ARE,
\n - Regierungsrat des Kantons Schwyz,
\n Vorinstanzen, \n \n - G.________,
\n Beschwerdegegnerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. H.________, \n | \n
\n \n
| \n \n \n - I.________,
Beigeladener, \n | \n
\n \n
\n
\n
\n
\n \n \n Gegenstand
| \n Planungs- und Baurecht (Bau-/ Betriebsbewilligung Modellflugplatz)
| \n
\n \n
\n
Sachverhalt:\n
A. Die G.________ betrieb während mehr als vier Jahrzehnten einen Modellflugplatz auf der Hochebene zwischen Rothenthurm und Biberbrugg. Als Folge der Nutzungsplanrevision \"Moorlandschaft Rothenthurm\" wurde der Betrieb dieses Modellflugplatzes innert drei Jahren nach Inkrafttreten der kantonalen Verordnung betreffend die Moorlandschaft Rothenthurm (SRSZ 722.311; nachstehend: MLV-Rothenthurm) vom 6. September 2007, d.h. per 1. September 2010 eingestellt (vgl. § 27 Abs. 1 MLV-Rothenthurm). Ab dem Jahr 2012 konnte die G.________ die Infrastruktur und das Gebäude des I.________ auf den Grundstücken KTN 001.________ und KTN 002.________ in Rothenthurm als Modellflugplatz mitbenutzen und erhielt in den Jahren 2012 und 2013 von der Baubehörde Rothenthurm und dem Umweltdepartement eine jeweils auf ein Jahr befristete Betriebsbewilligung für den Modellflugplatz.
\n
B. Am 14. April 2014 reichte die G.________ dem Gemeinderat Rothenthurm das Bau- bzw. Betriebsbewilligungsgesuch für einen (permanenten) Modellflugplatz auf dem Grundstück KTN 001.________ ausserhalb der Bauzone (im übrigen Gemeindegebiet) in Rothenthurm ein (Vi-act. III.-05 Bel. 4). Das Baugesuch wurde publiziert (ABl 2014) und öffentlich aufgelegt. Dagegen erhoben A.________, B.________, C.________, D.________, E.________ und weitere Mitbeteiligte am 30. April 2014 Einsprache. Am 30. April 2015 änderte die G.________ ihr Gesuch insoweit ab, als sie noch um eine auf zwei Jahre befristete Bau- bzw. Betriebsbewilligung (für die Ausarbeitung eines ornithologischen Gutachtens) ersuchte (in: Vi-act. III.-05 Bel. 4). In Gutheissung der Einsprache der Schutzorganisationen verweigerte das Volkswirtschaftsdepartement mit Gesamtentscheid vom 7. Oktober 2015 die kantonale Baubewilligung. Gestützt hierauf verweigerte die Baubehörde Rothenthurm mit Beschluss vom 22. Oktober 2015 die Betriebsbewilligung.
\n
C. Die dagegen von der G.________ am 11. November 2015 erhobene Beschwerde hiess der Regierungsrat mit dem unangefochten gebliebenen Beschluss (RRB) Nr. 756/2016 vom 6. September 2016 gut und wies die Sache im Sinne der Erwägungen zur vertieften Sachverhaltsabklärung und zu neuem Entscheid an das Volkswirtschaftsdepartement zurück. In Erw. 6.4 ff. verlangte der Regierungsrat, dass die Auswirkungen des Modellflugbetriebs auf die Tierwelt und speziell auf die Brutvögel mittels eines ornithologischen Gutachtens abgeklärt werden und ob für die Ausarbeitung eines ornithologischen Gutachtens ein zweijähriger Flugbetrieb nötig sei, ob eine Begutachtung durch die Eidgenössische Natur-und Heimatschutzkommission (ENHK) im Sinne von