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\n \n \n III 2018 167
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| \n Entscheid vom 28. November 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin Monica Huber-Landolt, Richterin
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| \n MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n 1. Amt für Migration (AFM), Steistegstrasse 13, Postfach 454, 6431 Schwyz, 2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, Postfach 1260, 6431 Schwyz, \n Vorinstanzen,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Ausländerrecht (Widerruf der Niederlassungsbewilligung und Wegweisung)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg 1974; kosovarischer Staatsangehöriger) reiste am 8. September 1998 als Asylsuchender in die Schweiz ein. Am 10. Januar 2000 heiratete er in D.________ die kosovarische Staatsangehörige C.________ (Jg 1976; Niederlassungsbewilligung), worauf er die Aufenthaltsbewilligung erhielt. Zusammen haben sie die drei Kinder E.________ (Jg 2002), F.________ (Jg 2003) und G.________ (Jg 2012). Seit dem 3. Dezember 2004 ist A.________ im Besitz einer Niederlassungsbewilligung mit gültiger Kontrollfrist bis 19. Juni 2020.
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B. Mit Schreiben vom 18. November 2010 verwarnte das Amt für Migration A.________ aufgrund verschiedener strafrechtlicher Verfehlungen mit der Belehrung, dass ihm ausländerrechtlich schwerer wiegende Massnahmen in Form des Widerrufs der Niederlassungsbewilligung drohen, wenn sein Verhalten weiterhin zu berechtigten Klagen Anlass geben sollte (Vi-act. 128). Am 14. Februar 2013 erging infolge neuerlicher Verstösse gegen die schweizerische Rechtsordnung eine zweite Verwarnung (Vi-act. 167). Am 13. Juni 2014 zog das Amt für Migration in Erwägung, die Niederlassungsbewilligung von A.________ wegen neuerlicher Verletzungen der Rechtsordnung zu widerrufen, wozu sie ihm das rechtliche Gehör gewährte (Vi-act. 208). A.________ nahm am 2. Juli 2014 Stellung (Vi-act. 218). Mit Verfügung vom 10. Juli 2014 hat das Amt für Migration auf einen Widerruf verzichtet und A.________ den Widerruf der Niederlassungsbewilligung angedroht (Vi-act. 221).
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C. Mit Schreiben vom 19. Februar 2018 teilte das Amt für Migration A.________ mit, es ziehe in Erwägung, seine Niederlassungsbewilligung zu widerrufen und ihn aus der Schweiz wegzuweisen sowie beim Staatssekretariat für Migration ein Einreiseverbot zu beantragen. Gleichzeitig wurde ihm das rechtliche Gehör gewährt (Vi-act. 446). A.________ nahm mit Eingaben vom 27. März 2018 und 12. April 2018 Stellung (Vi-act. 456, 464).
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D. Am 13. April 2018 verfügte das Amt für Migration den sofortigen Widerruf der Niederlassungsbewilligung von A.________. Er wurde aus der Schweiz weggewiesen und angehalten, die Schweiz innert acht Wochen nach Rechtskraft der Verfügung zu verlassen (Vi-act. 475). Die am 7. Mai 2018 hiergegen erhobene Verwaltungsbeschwerde wies der Regierungsrat mit RRB Nr. 658/2018 vom 11. September 2018 (Versand 18.9.2018) ab.
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E. A.________ lässt gegen den Regierungsratsbeschluss am 9. Oktober 2018 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den Rechtsbegehren:
\n 1.
Der Beschluss des Regierungsrates des Kantons Schwyz vom 11.09.2018 und die Verfügung des Amtes für Migration vom 13.04.2018 seien aufzuheben und es sei von einem Widerruf und von der Wegweisung abzusehen.
\n 2.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanzen.
\n Mit Schreiben vom 16. Oktober 2018 verzichtet das Amt für Migration - unter Verweis auf die Ausführungen der angefochtenen Verfügung sowie der Vernehmlassung im Verwaltungsbeschwerdeverfahren - auf eine Vernehmlassung. Das Sicherheitsdepartement beantragt mit Vernehmlassung vom 23. Oktober 2018 die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Die Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers wurde gestützt auf