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\n \n \n III 2018 168
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| \n Entscheid vom 18. Dezember 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin Monica Huber-Landolt, Richterin
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| \n lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n Gemeinderat Lachen, 8853 Lachen, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Politische Rechte (Zulässigkeit eines Initiativbegehrens)
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Sachverhalt:\n
A. Am 11. April 2018 reichte A.________ bei der Gemeindekanzlei Lachen die Einzelinitiative \"Attraktivität für alle\" ein (Eingangsstempel 9.4.2018). Dieselbe Initiative ging bei der Gemeindekanzlei Lachen am 6. Juni 2018 als Pluralinitiative mit 486 gültigen Unterschriften ein. Am 27. Juni 2018 bestätigte der Gemeinderat Lachen den Eingang der Initiativen und erläuterte das weitere Vorgehen.
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B. Anlässlich einer Besprechung vom 17. September 2018 überreichte der Gemeinderat A.________ als Initianten der Einzelinitiative und Vertreter der Pluralinitiative ein Memorandum vom 12. September 2018, gemäss welchem die Initiativen ungültig seien. A.________ nahm zur Kenntnis, dass ohne schriftlichen Rückzug der Initiativen bis 21. September 2018, 12 Uhr, der Gemeinderat am 24. September 2018 über die Initiativen befinden werde.
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C. Nachdem innert Frist kein Rückzug erfolgte, beschloss der Gemeinderat Lachen mit GRB Nr. 279/2018 vom 24. September 2018 die Ungültigkeit der Einzelinitiative von A.________, resp. mit GRB Nr. 280/2018 vom 24. September 2018 die Ungültigkeit der Pluralinitiative. Die beiden Beschlüsse wurden am 25. September 2018 an A.________ versandt sowie im Amtsblatt Nr. 39/2018 S. 2165 am 28. September 2018 publiziert.
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D. Am 8. Oktober 2018 reicht A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Beschwerde gegen die Beschlüsse des Gemeinderates Lachen vom 24. September 2018 in Sachen Einzel- und Pluralinitiative ein mit den Rechtsbegehren:
\n 1.
Der Beschluss des Gemeinderates Lachen vom 24. September 2018 sei aufzuheben und die Beschwerde sei gutzuheissen.
\n 2.
Eventualiter sei die Einzelinitiative direkt als zulässig zu erklären.
\n 3.
Es seien mir alle Auslagen nach Kostennote zu ersetzen.
\n 4.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz.
\n Nachdem die vierfach eingereichte Beschwerde seitens A.________ nicht unterzeichnet war, setzte ihm der verfahrensleitende Richter eine Nachfrist zur Unterzeichnung an. Am 12. Oktober 2018 geht beim Gericht die gleichlautende Beschwerde unterzeichnet ein.
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E. Mit Vernehmlassung vom 2. November 2018 beantragt der Gemeinderat Lachen, die Beschwerde sei kostenfällig abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Am 20. November 2018 nimmt der Beschwerdeführer Stellung zur Vernehmlassung der Vorinstanz.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Stimmberechtigte können gemäss § 37 Abs. 1 der Verfassung des Kantons Schwyz (KV; SRSZ 100.100) vom 24. November 2010 einzeln oder zusammen beim Bezirks- oder Gemeinderat eine Initiative einreichen. Diese muss sich auf den Erlass, die Änderung oder die Aufhebung eines rechtsetzenden Erlasses oder eines Verwaltungsaktes beziehen, welche in die Zuständigkeit der Bezirksgemeinde oder der Gemeindeversammlung fallen (