\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n III 2018 177
| \n
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n
| \n Entscheid vom 12. Februar 2019
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
| \n
\n \n
| \n Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin Monica Huber-Landolt, Richterin
| \n
\n \n
| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer,
| \n
\n \n
| \n gegen
| \n
\n \n
| \n \n \n - Amt für Migration (AFM), Steistegstrasse 13,
\n Postfach 454, 6431 Schwyz, \n - Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
\n Postfach 1260, 6431 Schwyz, \n Vorinstanzen, \n | \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Gegenstand
| \n Ausländerrecht (Kantonswechsel)
| \n
\n \n
\n
\n
Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 1961), mazedonischer Staatsangehöriger, reiste am 9. Juni 1985 in die Schweiz ein. Er ist Vater zwei erwachsener Töchter aus zwei früheren Ehen (Jg. 1992 und 1998; vgl. AFM-act. 352). Am 1. August 2011 verlegte A.________ seinen Wohnsitz vom Kanton Zürich in den Kanton Zug. Seit dem 15. Juni 2015 ist er mit B.________, welche in Mazedonien lebt und arbeitet, verheiratet (AFM-act. 204). Diese Ehe ist bis heute kinderlos. A.________ ist im Besitz einer Niederlassungsbewilligung (Ausweis C), ausgestellt im Kanton Zug, deren Kontrollfrist am 31. Dezember 2017 abgelaufen ist (AFM-act. 205).
\n
B. Anfangs 2014 informierte das Betreibungsamt C.________ das Amt für Migra-tion des Kantons Zug (AFM Zug), dass die 2011 an A.________ vererbte Liegenschaft KTN D.________ in E.________ mit ca. 1.8 Mio. Franken belastet sei gegenüber ca. Fr. 840'000.-- im Zeitpunkt des Erbganges. Das Total der auf A.________ lautenden Verlustscheine belaufe sich auf rund 2 Mio. Franken. Mit Verfügung vom 20. Februar 2015 verwarnte das AFM Zug A.________ (AFM-act. 190 ff.). Es wurde ihm der Widerruf der Niederlassungsbewilligung angedroht, falls er erneut zu berechtigten Klagen Anlass geben bzw. straffällig werden sollte. Diese Verfügung erwuchs in Rechtskraft (AFM-act. 198).
\n
C. Am 30. September 2016 meldete sich der Beschwerdeführer im Kanton Zug nach Zürich ab (AFM-act. 240). Am 22. November 2016 stellte A.________ im Kanton Zürich ein Gesuch um Erteilung einer Niederlassungsbewilligung bzw. ein Gesuch um Kantonswechsel (vgl. AFM-act. 389 ff.), worauf der Kanton Zürich die Gesuchsprüfung anhand nahm. Noch vor Erledigung des Gesuches informierte das Bevölkerungsamt der Stadt F.________ mit Wegzugsmeldung vom 8. Februar 2017 die Einwohnerkontrolle G.________, dass A.________ sich per 31. Januar 2017 in F.________ abgemeldet habe. Als Wegzugsadresse wurde H.________strasse, I.________, angegeben (AFM-act. 255). A.________ unterzeichnete am 3. Februar 2017 einen Mietvertrag für eine 3.5-Zimmerwohnung im 2. Obergeschoss an der J.________strasse (recte wohl: H.________strasse), I.________, Kanton Schwyz, mit Mietbeginn per 1. März 2017 (vgl. AFM-act. 15 f.). Mit Gemeindemutation vom 3. März 2017 informierte die Einwohnerkontrolle G.________ das Amt für Migration des Kantons Schwyz (AFM Schwyz) (Posteingang am 6.3.2017) über den Zuzug von A.________ in den Kanton Schwyz (AFM-act. 17). Das AFM Schwyz behandelte den Fall in der Folge als \"Gesuch um Kantonswechsel\" (vgl. AFM-act. 35) und liess die Akten ergänzen. Insbesondere verlangte das AFM von den zuständigen Migrationsbehörden der Kantone Zug und Zürich die Aktendossiers betreffend A.________ ein (vgl. AFM-act. 32, 34, und 37 f.).
\n
D. Mit Verfügung vom 8. Mai 2018 lehnte das AFM Schwyz das Gesuch um Kantonswechsel von A.________ ab und wies ihn an, den Kanton Schwyz bis spätestens vier Wochen nach Rechtskraft der Verfügung zu verlassen. Die Kosten der Verfügung wurden auf Fr. 510.-- (Gebühr Fr. 500.-- und Auslagen Fr. 10.--) festgelegt (AFM-act. 525).
\n
E. Gegen die Verfügung des AFM Schwyz vom 8. Mai 2018 liess A.________ am 29. Mai 2018 Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz erheben. Mit Regierungsratsbeschluss (RRB) Nr. 681/2018 vom 18. September 2018 beschloss der Regierungsrat:
\n 1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
\n 2.
A.________ hat den Kanton Schwyz innert vier Wochen ab Rechtskraft dieses Regierungsratsbeschlusses zu verlassen.
\n 3.
Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1'500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dessen Kostenvorschuss (Fr. 1'500.--) verrechnet.
\n 4.
Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.
\n (5.-7. Rechtsmittelbelehrung, Zustellung, Zustellung elektronisch).
\n
F. Mit Eingabe vom 17. Oktober 2018 erhebt A.________ gegen den am 25. September 2018 versendeten RRB rechtzeitig Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den Anträgen:
\n 1.
Der Beschluss des Regierungsrates vom 18. September 2018 und die Verfügung des Amts für Migration vom 8. Mai 2018 seien aufzuheben und es sei mir die Bewilligung zum Kantonswechsel in den Kanton Schwyz zu erteilen.
\n 2.
Eventualiter sei der Beschluss des Regierungsrates vom 18. September 2018 aufzuheben und es sei die Sache zur ergänzenden Sachverhaltsabklärung und Neuentscheidung an den Regierungsrat zurückzuweisen.
\n 3.
Alles unter Kostenfolge zu Lasten des Staates.
\n
G. Mit Kurzvernehmlassung vom 23. Oktober 2018 beantragt das instruierende Sicherheitsdepartement des Kantons Schwyz die Beschwerdeabweisung und verzichtet unter Verweis auf die Begründung im angefochtenen Regierungsratsbeschluss auf weitere Ausführungen. Am 26. Oktober 2018 reicht das AFM Schwyz seine Vernehmlassung ein, ohne jedoch einen konkreten Antrag zu stellen.
\n
Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Wollen Personen mit einer Kurzaufenthalts- oder Aufenthaltsbewilligung ihren Wohnort in einen anderen Kanton verlegen, müssen sie nach