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\n \n \n III 2018 219
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| \n Entscheid vom 28. Dezember 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin Monica Huber-Landolt, Richterin
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| \n MLaw Darinka Balzarini, a.o. Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, z.Zt. in Durchsetzungshaft im Kantonsgefängnis SSB, Postfach 74, 8836 Bennau, \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n 1. Amt für Migration (AFM), Steistegstrasse 13, \n Postfach 454, 6431 Schwyz, 2. Zwangsmassnahmengericht, Kollegiumstrasse 28, \n Postfach 2267, 6431 Schwyz, \n Vorinstanzen,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Ausländerrecht (Überprüfung Durchsetzungshaft)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. ___1989, ledig, algerischer Staatsangehöriger) ist am 24. Januar 2016 ohne gültige Ausweispapiere (via Türkei, Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien, Österreich, Deutschland und Italien) illegal in die Schweiz eingereist und hat am 25. Januar 2016 in Basel um Asyl ersucht. Er sei aus sozialen und wirtschaftlichen Gründen aus Algerien ausgereist, um in der Schweiz seine wirtschaftliche Lage zu verbessern (AFM-act. 26 ff.). Am 9. Mai 2016 wurde A.________ als Asylsuchender dem Kanton Schwyz zugewiesen (AFM-act. 32).
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B. Mit Entscheid vom 20. September 2016 hat das SEM das Asylgesuch von A.________ abgelehnt und ihn verpflichtet, die Schweiz bis am 15. November 2016 zu verlassen, ansonsten er in Haft genommen und unter Zwang in sein Heimatstaat zurückgeführt werden könne (AFM-act. 51 ff).
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C. Am 4. Oktober 2016 führte das Amt für Migration mit A.________ ein Ausreisegespräch durch, anlässlich dessen dieser erklärte, er wolle hier bleiben (AFM-act. 54). Am 18. Oktober 2016 reichte A.________ Beschwerde gegen den Asylentscheid ein (AFM-act. 58). Mit Zwischenverfügung vom 2. November 2016 des Bundesverwaltungsgerichts wurde A.________ erlaubt, den Beschwerdeentscheid in der Schweiz abzuwarten (AFM-act. 66). Mit Urteil vom 22. Dezember 2016 ist das Gericht auf die Beschwerde nicht eingetreten (
BVGer D-6407/2016; AFM-act. 120 ff.). Am 29. Dezember 2016 setzte das SEM die Ausreisefrist neu auf den 12. Januar 2017 fest (AFM-act. 128). Am 7. März 2017 erging gegen A.________ ein Strafbefehl, weil er sich über den 12. Januar 2017 hinaus unrechtmässig in der Schweiz aufhielt (AFM-act. 153). Am 29. März 2017 erliess das Amt für Migration eine Eingrenzungsverfügung, wonach A.________ das Gebiet der Gemeinde Schwyz nicht verlassen durfte (AFM-act. 356; bestätigt am 22.8.2017, AFM-act. 628). Am 24. Mai 2017 anerkannte die Algerische Botschaft A.________ und zeigte sich bereit, ihm ein Laissez-Passer auszustellen (AFM-act. 502). Am 22. Juni 2017 meldete das Amt für Migration A.________ für einen swissREPAT Linienflug an (AFM-act. 509). Auf den 20. Juli 2017 wurde er auf das Amt für Migration vorgeladen mit der Aufforderung, sämtliches Gepäck und Originaldokumente mitzubringen (AFM-act. 512). Nach einer Verhaftung in Zürich wurde A.________ am 14. August 2017 nach Schwyz überführt (AFM-act. 559) und auf den 17. August 2017 erneut und erfolglos vorgeladen (AFM-act. 561). Am 25. September 2017 trat A.________ in der Strafanstalt Zug für diverse Delikte eine Gefängnisstrafe an (AFM-act. 685).
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D. Am 15. Dezember 2017 wurde A.________ aus der Strafanstalt Zug entlassen bzw. ins SSB Biberbrugg überführt (AFM-act. 730). Bereits am 13. Dezember 2017 ordnete das Amt für Migration gegen A.________ die Durchsetzungshaft ab dem 16. Dezember 2017 an (AFM-act. 744). Am 16. Dezember 2017 wurde die kurzfristige Festhaltung gemäss