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\n \n \n III 2018 223
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| \n Entscheid vom 24. April 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin Monica Huber-Landolt, Richterin
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| \n lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n \n \n - A.________,
\n - B.________,
\n - C.________,
\n Beschwerdeführer, \n alle vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. et lic.rer.publ.. \n D.________,
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| \n gegen
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| \n \n \n - Gemeinderat Schwyz, Herrengasse 17, Postfach 253,
\n 6431 Schwyz, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. F.________, \n - Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14,
\n Postfach 1186, 6431 Schwyz, \n - Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
\n Postfach 1260, 6431 Schwyz, \n Vorinstanzen, \n - E.________ AG, 6431 Schwyz,
\n Beschwerdegegnerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. G.________, \n | \n
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\n \n \n Gegenstand
| \n Planungs- und Baurecht (Baubewilligung)
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Sachverhalt:\n
A.1 Am 3. Juli 2012 reichte die Seilbahn H.________AG beim Gemeinderat Schwyz das Gesuch um Bewilligung für den Neubau einer Parkierungsanlage bei der Talstation der Seilbahn in I.________ auf dem Grundstück KTN 001.________, ein. Gegen dieses im Amtsblatt Nr. 002.________ publizierte und öffentlich aufgelegte Baugesuch erhoben A.________, B.________ und C.________ öffentlich-rechtliche Einsprache.
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A.2 Mit Gemeinderatsbeschluss (GRB) Nr. 1450 vom 16. November 2012 wies der Gemeinderat Schwyz die Einsprachen unter Kostenauflage ab und erteilte die Bewilligung für den Neubau einer zweigeschossigen Parkierungsanlage bei der neuen Talstation der Seilbahn H.________ unter gleichzeitiger Eröffnung des Gesamtentscheides des Amtes für Raumentwicklung vom 29. Oktober 2012.
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A.3 Die hiergegen von A.________, B.________ und C.________ gemeinsam mit Schreiben vom 10. Dezember 2012 beim Regierungsrat des Kantons Schwyz erhobene Verwaltungsbeschwerde (Verfahren VB 384/2012 [\"1. Rechtsgang\"]) wurde mit Beschluss (RRB) Nr. 588/2013 vom 2. Juli 2013 abgewiesen. Das Verwaltungsgericht hob diesen RRB Nr. 588/2013 auf Beschwerde hin mit VGE III 2013 113 vom 27. November 2013 auf und wies die Sache an den Regierungsrat zurück, damit dieser die gebotenen ergänzenden Abklärungen und anschliessende Neubeurteilung vornehme.
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B. Am 17. Juli 2013 hatte das Bundesamt für Verkehr (BAV) die seilbahnrechtliche Konzession und die Plangenehmigung für die Umlaufkabinenbahn J.________ erteilt. Diese erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
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C.1 Mit RRB Nr. 689/2014 vom 24. Juni 2014 (\"2. Rechtsgang\") wies der Regierungsrat (unter Ausstand von Regierungsrat K.________) die Beschwerde ab.
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C.2 Die von A.________, B.________ sowie C.________ hiergegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht mit VGE III 2014 137 vom 29. Oktober 2014 ab.
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C.3 Mit Urteil
1C_597/2014 vom 1. Juli 2015 hiess das Bundesgericht die von A.________, B.________ und C.________ am 9. Dezember 2014 gegen den VGE III 2014 137 vom 29. Oktober 2014 erhobene Beschwerde gut, hob den angefochtenen verwaltungsgerichtlichen Entscheid auf und wies die Sache im Sinne der Erwägungen an das Verwaltungsgericht zurück. Die Kosten- und Entschädigungsregelung im Rückweisungsentscheid des Verwaltungsgerichts erachtete das Bundesgericht als willkürlich (Erw. 6). Im bundesgerichtlichen Verfahren gelte eine Rückweisung zu neuem Entscheid mit offenem Ausgang in der Hauptsache praxisgemäss als Obsiegen. Die Beschwerdeführer hätten Anspruch auf Kostenfreistellung und auf eine ungekürzte Parteientschädigung gehabt.
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D.1 Mit VGE III 2015 123 vom 24. September 2015 erkannte das Verwaltungsgericht was folgt:
\n 1.
In Gutheissung der Beschwerde vom 21. Juli 2014 werden der RRB Nr. 689/2014 vom 24. Juni 2014 gestützt auf das Bundesgerichtsurteil
1C_597/2014 vom 1. Juli 2015 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen zur Einholung eines Verkehrsgutachtens sowie zur anschlies-senden Neubeurteilung an den Regierungsrat zurückgewiesen.
\n (2.1
Neuregelung der Kosten des regierungsrätlichen Beschwerdeverfahrens Nr. 689/2014 vom 24. Juni 2014).
\n 2.2
Der Gemeinderat Schwyz und die Beschwerdegegnerin haben den bean-walteten Beschwerdeführern für das regierungsrätliche Beschwerdeverfahren Nr. 689/2014 eine Parteientschädigung (inkl. Barauslagen und MwSt) von je Fr. 1'000.-- (insgesamt Fr. 2'000.--) zu bezahlen.
\n (3.1-8. Neuregelung der Kosten und Parteientschädigungen der verwaltungsgerichtlichen Verfahren VGE III 2014 137 vom 29.10.2014 und VGE III 2013 113 vom 27.11.2013; Zahlungsmodalitäten/Rechtsmittelbelehrung/Zustellung).
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D.2 Mit Eingabe vom 26. Oktober 2015 erhoben A.________, B.________ und C.________ beim Bundesgericht Beschwerde gegen diesen VGE III 2015 123 betreffend Erw. 2.2 des Entscheiddispositivs. Auf diese Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil
1C_557/2015 vom 10. November 2015 nicht ein, weil es sich nicht um einen anfechtbaren Zwischenentscheid im Sinne von