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\n \n \n III 2018 229
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| \n Entscheid vom 25. März 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin Monica Huber-Landolt, Richterin
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________ AG, \n Beschwerdeführerin,
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| \n gegen
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| \n Bezirksrat Küssnacht, Seeplatz 2/3, Postfach 176, 6403 Küssnacht, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Vollstreckungsrecht (Vollstreckung einer angedrohten \n Ordnungsbusse; Erstellung einer Spiel- und Erholungsfläche)
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Sachverhalt:\n
A. Mit Beschluss Nr. 463 vom 31. Oktober 2012 erteilte der Bezirksrat Küssnacht der A.________ AG die Baubewilligung für den Neubau von 2 Terrassenhäusern mit Einstellhalle auf KTN B.________, C.________ (Adresse) in Küssnacht. Die Bewilligung war mit der Auflage versehen, für die im Plan Nr. 01 Grundrisse, Situation, ausgewiesene Spiel- und Erholungsfläche im Grundbuch ein Zweckentfremdungsverbot einzutragen, was am 22. Dezember 2014 mit einer Grundbuchanmerkung vollzogen wurde.
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B. Am 1. März 2016 erfolgte die Schlusskontrolle des Neubaus. Dabei wurde bezüglich Umgebung festgestellt, dass die Spiel- und Erholungsflächen fehlen und eine Teilfläche für die geplante Spiel- und Erholungsfläche an einen Stockwerkeigentümer verkauft wurde. Hierauf wurde die A.________ AG um Stellungnahme ersucht. Nach mehreren Schriftenwechseln beschloss der Bezirksrat am 8. November 2017 (Beschluss Nr. 728) folgende Vollstreckungsverfügung:
\n 1.
Die A.________ AG wird aufgefordert, die Veräusserung der ca. 78 m2 grossen Fläche im Zwischenbereich der beiden Terrassenhäuser auf der untersten Wohnebene rückgängig zu machen. Die Vollstreckung ist mit Grundbuchauszügen zu belegen.
\n 2.
Die A.________ AG wird aufgefordert, auf der untersten Wohnebene die ca. 78 m2 grosse Fläche im Zwischenbereich der beiden Terrassenhäuser als für alle Bewohner zugänglicher Spielplatz oder Erholungsfläche auszugestalten. Der Abschluss der Arbeiten ist dem Ressort Planung, Umwelt und Verkehr zur Abnahme zu melden.
\n 3.
Die Anordnungen gemäss Ziffer 1 und 2 sind innert 60 Tagen ab Rechtskraft dieser Verfügung auszuführen.
\n 4.
Erfüllt die Pflichtige die Anordnung gemäss Ziffer 1 und 2 dieses Beschlusses nicht, nicht vollumfänglich oder nicht fristgemäss, so hat sie für jeden Tag nach Ablauf der dort angesetzten Frist bis zur Erfüllung der vorangehenden Auflagen in Anwendung von § 78 Abs. 5 der Verordnung über die Verwaltungsrechtspflege (VRPV; SRSZ 234.110) eine Ordnungsbusse von Fr. 200.-- zu bezahlen.
\n 5.
Wenn Auflagen nicht eingehalten werden, ist die formelle Widerrechtlichkeit gegeben. Dieser Verstoss gegen die kantonalen und kommunalen Bauvorschriften wird unter Hinweis auf