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III 2019 145
 
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Entscheid vom 25. September 2019
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
 
MLaw Dennis Feusi, a.o. Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Strassenverkehrsrecht (Führerausweisentzug)
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Sachverhalt:
\n A.            Mit Verfügung vom 11. Dezember 2014 hat das Verkehrsamt A.________ (geboren am B.________) verwarnt mit der Begründung, dass er am 16. April 2014 auf der Sihltalstrasse in Horgen einen Personenwagen mit einer Geschwindigkeit von 107 km/h gelenkt und dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h nach Abzug der Sicherheitsmarge um 21 km/h überschritten habe (vgl. Vi-act. 1).
\n B.            Mit Verfügung vom 5. Januar 2017 hat das Verkehrsamt A.________ den Führerausweis für einen Monat entzogen mit der Begründung, dass er am 2. Juni 2016 in Dierikon einen Personenwagen mit einer Geschwindigkeit von 87 km/h gelenkt und dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h nach Abzug der Sicherheitsmarge um 22 km/h überschritten habe. Zudem berücksichtigte das Verkehrsamt, dass A.________ am 16. Oktober 2016 auf der Pfäffikoner-strasse in Feusisberg einen Personenwagen in leicht angetrunkenem Zustand (0.27 mg/l) gelenkt hatte (vgl. Vi-act. 2).
\n C.            Am 21. September 2017 verfügte das Verkehrsamt gegenüber A.________ einen Führerausweisentzug für sechs Monate mit der Begründung, dass er am 28. Mai 2017 in Schönenberg einen Personenwagen in leicht angetrunkenem Zustand (mind. 0.28 mg/l) und am 2. Juli 2017 in Zürich einen Personenwagen in angetrunkenem Zustand (0.74 mg/l) gelenkt habe (vgl. Vi-act. 3).
\n D.            Mit Verfügung vom 12. Dezember 2017 hat das Verkehrsamt A.________ den Führerausweis für 16 Monate entzogen, weil er am 31. August 2017 in Zürich (Molkenstrasse) einen Personenwagen trotz Entzug des Führerausweises gelenkt hatte und dabei von der Polizei kontrolliert wurde, da er sein Fahrzeug in einem signalisierten Halteverbot parkiert hatte (vgl. Vi-act. 4).
\n E.            Mit Verfügung vom 23. März 2018 ordnete das Verkehrsamt gegenüber A.________ einen weiteren Führerausweisentzug für 35 Monate an (gerechnet ab 28. Januar 2018), weil er am 28. Januar 2018 erneut auf der Molkenstrasse in Zürich trotz Entzug des Führerausweises einen Personenwagen lenkte und zwar in einem leicht angetrunkenen Zustand (mind. 0.31 mg/l).
\n F.             Am 10. und 16. April 2018 gingen beim Verkehrsamt zwei Polizeiberichte ein, wonach A.________ am 27. März 2018 sowie am 6. April 2018 erneut einen Personenwagen gelenkt habe, obwohl ihm der Führerausweis entzogen war (vgl. Vi-act. 6 und 7). Mit Schreiben vom 16. April 2018 räumte das Verkehrsamt A.________ das rechtliche Gehör zur geplanten Administrativmassnahme ein (vgl. Vi-act. 8). Daraufhin teilte A.________ mit Schreiben vom 26. April 2018 dem Verkehrsamt mit, dass in der Angelegenheit noch ein Strafverfahren pendent sei (Vi-act. 9). In der Folge informierte das Verkehrsamt mit Schreiben vom 30. April 2018 A.________, dass vorerst der Ausgang des Strafverfahrens abgewartet werde. Zudem verwies das Verkehrsamt darauf, dass allfällige Einwände im Strafverfahren geltend zu machen seien, da die anschliessende Verfügung des Verkehrsamtes auf die Ergebnisse in den Strafverfahren abstellen werde (vgl. Vi-act. 10).
\n G.            Am 28. Juni 2019 ging beim Verkehrsamt das rechtskräftige Strafurteil des Bezirksgerichts Zürich vom 8. November 2018 ein (vgl. Vi-act. 16). Gestützt auf dieses Ergebnis hielt das Verkehrsamt im Dispositiv der Verfügung vom 18. Juli 2019 was folgt fest (Vi-act. 18):
\n 1.       In Anwendung von