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III 2019 152
 
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Entscheid vom 25. September 2019
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Strassenverkehrsrecht (Betreibungsandrohung)
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Sachverhalt:
\n A. Mit Verfügung vom 4. Juni 2019 drohte das kantonale Verkehrsamt A.________ die Betreibung hinsichtlich ausstehender Rechnungsbeträge im Umfange von Fr. 2'403.10 an. In der Rechtsmittelbelehrung wurde eine Beschwerdemöglichkeit ans Verwaltungsgericht aufgeführt.
\n B. Davon machte A.________ in einer Eingabe vom 21. Juni 2019 ans Verwaltungsgericht Gebrauch. Diese Beschwerde wurde unter der Verfahrensnummer III 2019 118 erfasst.
\n Am 2. Juli 2019 teilte das Verkehrsamt dem Gericht und A.________ mit, dass in der Verfügung vom 4. Juni 2019 bei der Auflistung der unbezahlten Rechnungen eine Rechnungs-Nummer (Nr. 2946639 vom 29.9.2011 betreffend Fr. 80.--) unerwähnt blieb und hiermit nachgetragen werde, indes die Gesamtsumme der ausstehenden Rechnungsbeträge unverändert Fr. 2'403.10 betrage.
\n Am 15. Juli 2019 folgte innert der vom Gericht gewährten Nachfrist eine Eingabe des zwischenzeitlich durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________ vertretenen Beschwerdeführers.
\n Dazu nahm das Verkehrsamt in einer Eingabe vom 14. August 2019 Stellung.
\n C. Mit Entscheid III 2019 118 vom 16. August 2019 ist der verfahrensleitende Einzelrichter im Sinne der Erwägungen auf die Beschwerde nicht eingetreten und hat die Sache zuständigkeitshalber an den Regierungsrat weitergeleitet.
\n D. Daraufhin hat das Verkehrsamt in einer Eingabe vom 19. August 2019 unter Hinweis auf die Zuständigkeitsregelung von § 19 des kantonalen Gesetzes über die Motorfahrzeugabgaben (MFZ-AG; SRSZ 782.300) darum ersucht, den Nichteintretensentscheid vom 16. August 2019 zu widerrufen und die Beschwerde materiell zu behandeln.
\n Nach einem Meinungsaustausch mit dem Leiter des Beschwerdedienstes des Sicherheitsdepartements hat der verfahrensleitende Einzelrichter mit Entscheid III 2019 151 vom 20. August 2019 den ursprünglichen Nichteintretensentscheid vom 16. August 2019 widerrufen und festgehalten, dass das Beschwerdeverfahren unter der Verfahrensnummer III 2019 152 fortgesetzt werde.
\n Daraufhin hat der vom Regierungsrat mit der Behandlung von Verwaltungsbeschwerden betraute Rechts- und Beschwerdedienst des Sicherheitsdepartements die vom Gericht mit dem (zwischenzeitlich widerrufenen) VGE III 2019 118 vom 16. August 2019 zugestellten Unterlagen dem Gericht wieder retourniert.
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\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft die Behörde von Amtes wegen, ob
\n die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Sie prüft u.a. insbesondere die Zuständigkeit (§ 27 Abs. 1 lit. a Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP; SRSZ 234.110]). Ist eine der Voraussetzungen nicht gegeben, trifft die Behörde einen Nichteintretensentscheid (