\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
III 2019 169
 
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
 
Entscheid vom 21. November 2019
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Parteien
A.________
zurzeit unbekannten Aufenthaltes
Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
Gegenstand
Strassenverkehrsrecht (Aberkennung des ausländischen Führer­ausweises)
\n  
\n
Sachverhalt:
\n A. Mit Verfügung vom 20. August 2019 hat das kantonale Verkehrsamt den ausländischen Führerausweis von A.________ für die Dauer von 24 Monaten aberkannt (gerechnet ab 20.11.2019).
\n B. Gegen diese am 26. August 2019 zugestellte Verfügung hat A.________ rechtzeitig am 12. September 2019 (Postaufgabe in B.________) eine Beschwerde erhoben, welche am 16. September 2019 (= letzter Tag der Rechtsmittelfrist) beim Verkehrsamt eingegangen ist und zuständigkeitshalber an das Verwaltungsgericht weitergeleitet wurde (Eingang beim Gericht am 17.9.2019). Sinngemäss beantragt A.________, dass die angefochtene Verfügung aufzuheben sei. Des Weiteren führt A.________ aus, dass er im Oktober 2019 in die C.________ umziehen werde (ohne dass eine Adresse angegeben wurde).
\n C. Eine gerichtliche Postsendung vom 17. September 2019 an die vom Beschwerdeführer angeführte Adresse wurde von der Post des Empfängerlandes ungeöffnet am 14. Oktober 2019 retourniert (Eingang beim Verwaltungsgericht am 17.10.2019).
\n D. Mit Schreiben vom 18. Oktober 2019 verzichtete das Verkehrsamt auf die Erstattung einer Vernehmlassung.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Die angefochtene Verfügung basiert auf der nachfolgend dargelegten Vorgeschichte. Am 9. Oktober 2017 ging beim Verkehrsamt ein Bericht der Kantonspolizei Schwyz ein, wonach der damals in D.________ wohnhafte Beschwerdeführer am 16. September 2017 in D.________ einen Personenwagen gelenkt hatte, obwohl ihm im Rahmen eines Sicherungsentzuges der Führerausweis entzogen war (und erst rund 2 Monate später am 9.11.2017 wieder ausgehändigt wurde, vgl. Vi-act. 1). Daraufhin räumte das Verkehrsamt das rechtliche Gehör zu einem geplanten Führerausweisentzug an (vgl. Vi-act. 2), worauf der damalige Rechtsvertreter das Verkehrsamt ersuchte, das laufende Administrativverfahren zu sistieren, bis der rechtskräftige Strafentscheid vorliege (vgl. Vi-act. 5). Diesem Sistierungsbegehren hat das Verkehrsamt mit Schreiben vom 13. Dezember 2017 stattgegeben (vgl. Vi-act. 6).
\n 1.2 Mit Urteil vom 17. Mai 2019 hat das Bezirksgericht E.________ im Strafverfahren hinsichtlich des Vorfalles vom 16. September 2017 entschieden, dass A.________ des Diebstahls im Sinne von