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III 2019 177
 
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Entscheid vom 25. November 2019
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
 
MLaw Dennis Feusi, a.o. Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

 
gegen
 
Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Strassenverkehrsrecht (vorsorglicher Sicherungsentzug)
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Sachverhalt:
\n A. Am 10. September 2019 hat das kantonale Verkehrsamt für A.________ (geb. 24.4.1974) einen vorsorglichen Sicherungsentzug angeordnet und die Wiederaushändigung des Führerausweises vom Ergebnis einer verkehrsmedizinischen Untersuchung abhängig gemacht (Vi-act. 2). Diese Verfügung erfolgte deshalb, weil das Verkehrsamt am Vortag von einem Hausarzt folgende Meldung mit Zweifel an der Fahreignung erhalten hatte (vgl. Vi-act. 1):
\n V.a. Alkoholabusus. Patient verneint/ verleugnet Konsum, wurde als Busfahrer bei C.________ fristlos entlassen. Eine routinemässige Alkoholkontrolle vor Dienstantritt ergab einen hohen Alkoholwert.
\n Patient ist uneinsichtig, verleugnet Konsum. Arbeitet nun als Schulbusfahrer.
\n B. Gegen diese Verfügung liess A.________ fristgerecht am 30. September 2019 beim Verwaltungsgericht Beschwerde einreichen mit den folgenden Anträgen:
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  1. In Gutheissung der Beschwerde sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Angelegenheit an die Vorinstanz zurückzuweisen zu weiteren Abklärungen und zu neuem Entscheid.
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  3. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung umgehend wieder zu erteilen und dem Bf sei der Führerausweis wieder auszuhändigen.
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  5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates.
  6. \n
\n C. Mit Vernehmlassung vom 23. Oktober 2019 beantragte das Verkehrsamt, die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, soweit auf diese einzutreten sei, unter Kostenfolgen zulasten des Beschwerdeführers.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Führerausweise werden entzogen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen zur Erteilung nicht oder nicht mehr bestehen (